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Glenn Hughes: “Schaut her, Kinder: So geht Rockbass!”

Was hat dieser weltbekannte Sänger und Bassist nicht schon alles im Laufe seiner Karriere erlebt! Glenn Hughes hat mit seinen nahezu 70 Lenzen alles gesehen, was die Welt des Rock’n’Roll zu bieten hat: Er hat in den 1970er-Jahren mit den Hardrock-Giganten Deep Purple unfassbare Triumphe gefeiert, mit den Heavy-Metal-Vorreitern Black Sabbath gespielt, aber ebenso den vielbesungenen “Rock Bottom” in der Zeit seiner langjährigen Drogensucht durchgemacht. Glenn Hughes ist ein “Survivor”, aber auch ein Stück lebende Musikgeschichte!

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: www.youtube.com/watch?v=sLWSRgvXrfM)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle: www.youtube.com/watch?v=sLWSRgvXrfM)

Dass der liebe Gott mitunter nicht ganz fair bei der Verteilung von Talenten ist, ist kein Geheimnis. Der 68jährige ist der lebende Beweis dafür, denn das Rock-Urgestein ist nicht nur ein stilprägender Rockbassist, sondern auch ein Sänger, der sich zweifellos in den Olymp der World Top 10 einreihen darf. Nicht umsonst gab die Presse Mr. Hughes den ehrfürchtigen Beinamen “The voice of rock”!

In diesem Fan-Mitschnitt eines Live-Konzertes aus dem Jahr 2017 erleben wir den Altmeister beim Zelebrieren eines effektgeladenen Basssolos, ehe seine eingespielte Band in den Titel “Getting Tighter” wechselt, den Hughes seinerzeit für Deep Purple mit seinem viel zu früh verstorbenen Busenkumpel Tommy Bolin geschrieben hat.

Schon klar, Hughes ist kein wieselflinker Bass-Virtuose wie Victor Wooten, Stanley Clarke oder John Patitucci. Er ist auch kein wandelbares Studio-Chamäleon wie Lee Sklar oder Guy Pratt. Glenn Hughes steht für beinharten Rock mit funky Einschlag, gespielt gleichermaßen aus dem Bauch wie aus tiefster Seele heraus.

Dabei greift er- zumindest bei seinen Solo-Eskapaden – gerne auf die unterschiedlichsten Effektgeräte zurück, mit denen er den Sound seines Jazz-Basses des US-Boutique-Herstellers Nashguitars und einer potenten Bassanlage von Orange garniert.

Hughes vereint mühelos härteste Rock-Attitüden (das Riff ab Minute 2:22 erinnert z. B. stark an Black Sabbath) mit Funk, wobei er sich – zumindest in seinen Soli – gerne starker Verzerrung und eines Touch-Wahs bedient. Seine mit extra dünnen Basssaiten bestückten Instrumente beackert er schon seit dem Beginn seiner Karriere mit dem Plektrum. Typisch für sein Spiel ist der häufige Einsatz von Läufen auf der Blues-Tonleiter, zahlreichen Slides, Bendings und “Shaker”-Vibrati.

Ich wünsche viel Vergnügen mit einem Basssolo von einem Altmeister, das man in dieser Form nicht alle Tage zu sehen und zu hören bekommt!

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von Lars Lehmann

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