ANZEIGE

Deep Purple “Mk I” (1968): Miniröcke, Stretchhosen & Helmfrisuren

Unser heutiges Web-Fundstück der Woche ist ein echter Leckerbissen für alle Musikfans: Ihr erlebt die frisch aus dem Ei geschlüpften Deep Purple (die sogenannten “Mk I” bzw. “Mark 1”-Besetzung) im Oktober 1968. Die Band spielt einen Auftritt in der amerikanischen TV-Show “Playboy After Dark”, gehosted von keinem Geringeren als “Playboy”-Gründer Hugh Hefner. Natürlich performen Deep Purple zu diesem Zeitpunkt noch nicht in einer ihrer legendären Besetzungen. Ian Gillan? Fehlanzeige! Coverdale und Hughes? Noch in weiter Ferne! Aber gerade das macht diesen Clip so sehenswert!

Deep Purple Mark 1
Deep Purple in der als “Mark 1” bekannten Besetzung (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=KiXcqxms3Bs)

Gründung auf Initiative zweier Geschäftsleute

Auch interessant: Das sind die besten Basslines von Roger Glover!
Auch interessant: Das sind die besten Basslines von Roger Glover!
Play-Alike Roger Glover / Deep Purple

Wir erinnern uns: Die legendäre britische Rockband Deep Purple wurde 1967 auf Initiative der Londoner Geschäftsleute Tony Edwards und John Coletta aus der Wiege gehoben, als diese beschlossen, in eine Musikgruppe zu investieren. Die beiden beauftragten daraufhin den ihnen bekannten Keyboarder Jon Lord mit der Rekrutierung geeigneter Bandmitglieder. Lord tat, wie ihm geheißen, und fand passende Mitstreiter in Ritchie Blackmore (git), Rod Evans (voc), Ian Paice (dr) und Nick Simper (b). Der Bandname Deep Purple basiert übrigens der Legende nach auf dem gleichnamigen Jazzstandard von Peter DeRose.

Deep Purple “Mk I”: Auftritt beim Vater aller Playboys!

Auch interessant: Alle Pros & Cons zum Precision Bass!
Auch interessant: Alle Pros & Cons zum Precision Bass!
Warum du einen Fender Precision Bass brauchst – pros & cons Precision Bass

In diesem Video spielen Deep Purple in der “Mk I”-Besetzung ihren Hit “Hush”. Performt wird – natürlich live – im amerikanischen Fernsehen in der Sendung “Playboy After Dark”. Gedreht wurde übrigens in Hugh Hefners “Playboy Mansion”, was auch die Anwesenheit zahlreicher reizender junger Damen erklärt.

Sehenswert finde ich die kleine Gitarrenstunde, welche der 2017 verstorbene Hefner von Ritchie Blackmore gleich zu Beginn des Clips erhält: Generationen von jungen Gitarrenhelden dürften bei dieser Szene bis heute vor Neid erblassen! Aber auch die “schicken” Sixties-Klamotten und die toupierten Betonfrisuren – sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren – sind echte Hingucker!

Deep Purple Mark 1 mit Fender Precision Bass

Lecker finde ich den schicken Fender P-Bass mit Flatwound-Saiten, den Purple-Urbassist Nick Simper hier natürlich standesgemäß mit einem Plektrum beackert. Das Instrument erinnert in seinem Look und mit dieser Ausstattung nicht wenig an das heutige Signature-Modell von Pino Palladino. Tja, die Herren wissen halt einfach, was gut ist!

Viel Spaß mit dem Clip!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hot or Not
?
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Quelle:

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Glenn Hughes: "Schaut her, Kinder: So geht Rockbass!"
Feature

Sehens- und hörenswert: Dieses Live-Basssolo des Hardrock-Altmeisters Glenn Hughes vereint gekonnt härtesten Rock mit funky Anleihen. Und ist ein Freudenfest für Fans von Bass-Effekten!

Glenn Hughes: "Schaut her, Kinder: So geht Rockbass!" Artikelbild

Was hat dieser weltbekannte Sänger und Bassist nicht schon alles im Laufe seiner Karriere erlebt! Glenn Hughes hat mit seinen 71 Lenzen alles gesehen, was die Welt des Rock'n'Roll zu bieten hat: Er hat in den 1970er-Jahren mit den Hardrock-Giganten Deep Purple unfassbare Triumphe gefeiert, mit den Heavy-Metal-Vorreitern Black Sabbath gespielt, aber ebenso den vielbesungenen "Rock Bottom" in der Zeit seiner langjährigen Drogensucht durchgemacht. Glenn Hughes ist ein "Survivor", aber auch ein Stück lebende Musikgeschichte!

Playalike Black Sabbath / Geezer Butler
Bass / Workshop

Was wäre das harte Genre bloß ohne seine Vorreiter von Black Sabbath? Richtig, "nicht viel" bis "nicht existent". Wir stellen euch die besten Black-Sabbath-Basslines von Geezer Butler vor!

Playalike Black Sabbath / Geezer Butler Artikelbild

Das britische Quartett Black Sabbath nimmt einen ganz besonderen Platz in der modernen Musikgeschichte ein. Unbestritten gelten die Musiker aus Birmingham als Pioniere und Wegbereiter des Heavy Metal - setzten sie doch bereits Ende der 60er-/Anfang der 70er-Jahre nahezu alle Stilmerkmale ein, welche den Hard Rock und Heavy Metal bis heute prägen. Es gibt wohl kaum eine Band in diesem Bereich, die Black Sabbath nicht zu ihren Vorbildern zählt! Durch diesen immensen Einfluss findet sich die musikalische DNA des Quartetts um Sänger Ozzy Osbourne, Gitarrist Tommy Iommi, Drummer Bill Ward und Bassist Geezer Butler in sämtlicher Musik, welche ihnen in den letzten 50 Jahren in dem härteren Genre folgen sollten. Wir werfen daher heute einen Blick auf Stil des Bassisten von Black Sabbath: Geezer Butler! In diesem Workshop beleuchten wir sein Equipment und seinen Basssound, und präsentieren euch Geezer Butlers beste Basslines, die Generationen von Bassisten bis heute beeinflussen!

20 Rock-Bassgrooves, die jeder kennen sollte
Workshop

Rockbass spielen will gelernt sein! Hier lernst du im Handumdrehen 20 klassische Rock-Basslinien, die jeder Bassist in seinem Repertoire haben sollte!

20 Rock-Bassgrooves, die jeder kennen sollte Artikelbild

Wie schon im ersten Teil dieses Workshops geht es auch dieses Mal um 20 Bassgrooves, die in die Musikgeschichte eingingen und die wirklich so gut wie jeder kennt, und mit "jeder" meine ich dabei explizit nicht nur Bassisten/innen! Nach dem Ausflug in die Welt des Funk, Soul und R&B beim letzten Mal bewegen wir uns heute im "Großraum Rock".

Play-Alike Roger Glover / Deep Purple
Workshop

Hardrock ohne Deep Purple? Undenkbar! In diesem Workshop erlernst du die besten Basslinien von Roger Glover / Deep Purple!

Play-Alike Roger Glover / Deep Purple Artikelbild

Wow, mittlerweile kann das britische Quintett Deep Purple auf eine über 50-jährige (!!!) Karriere, wegweisende Alben und unzählige Welttourneen zurückblicken. In diesem Bass-Workshop zum Thema Roger Glover / Deep Purple wollen wir uns auf die Basslinien der legendären „MK II“-Besetzung konzentrieren. Diese Bandbesetzung gab es von 1969 bis 1973 und später noch einmal von 1984 bis 1989. Das legendäre Lineup mit Bassist Roger Glover spielte die stilprägenden Alben „In Rock“, „Fireball“, Machine Head und „Who Do We Think We Are“ ein, welche bis in die heutige Zeit hinein unzählige Bands beeinflussen.

Bonedo YouTube
  • Teaser: The best Chorus/Flanger/Phaser bassgrooves #shorts
  • The best Chorus/Flanger/Phaser bassgrooves
  • First notes on the Glockenklang Blue Bird #shorts