Anzeige
ANZEIGE

Pioneer DJ DDJ-200 Test

Der Pioneer DDJ-200 möchte sich DJ-Einsteigern empfehlen, die nach einem kompakten und reisefreudigen Controller für das DJ-Programm auf dem Laptop oder Tablet suchen. Dabei ist der Anwender in puncto DJ-Software und OS einigermaßen flexibel aufgestellt, denn das Gerät arbeitet nicht nur mit rekordbox dj auf dem PC und Mac plug‘n‘play, sondern es versteht sich auch via Bluetooth mit Android- und iOS-Endgeräten, respektive mit den DJ-Apps, die darauf laufen. Aktuell gehört dazu Pioneers hauseigenes WeDJ, außerdem auch Algoriddim DJAY sowie Edjing Mix. Sehen wir uns an, was uns die Kommandozentrale für 159 Euro anzubieten hat an.

12_Pioneer_DJ_DDJ-200
DJ-Controller für Smartphone, Tablet und Laptop: Pioneer DJ DDJ-200

Details

Der DDJ-200 ist ein DJ-Controller mit Bluetooth- und USB-MIDI-Funktionalität zur Steuerung zweier Software-Player und diverser Kreativwerkzeuge des genutzten DJ-Programms. Er ist kompatibel zu PC und Mac sowie einem Smartphone/Tablet, das unter Android oder iOS läuft. Als Standard-MIDI-Controller kann man dem Gerät natürlich auch die Befehligung anderer Software an die Hand geben, aber von Haus aus fühlt er sich WeDJ und rekordbox dj plug‘n‘play verpflichtet, außerdem ist er kompatibel mit DJAY und Edjing Mix.
Die Bedienoberfläche bietet allerhand Stellschrauben für die klassische wie fortgeschrittene Performance, je nach verwendeter App auch Musik „aus dem Äther“ oder besser gesagt WLAN: Beatport LINK, SoundCloud Go +, Spotify oder Deezer beispielsweise.

Lieferumfang des Pioneer DJ DDJ-200
Lieferumfang des Pioneer DJ DDJ-200

Hardware

Mit einem Gewicht von 1.200 Gramm ist der Controller ziemlich leicht geraten und er misst gerade mal 38 x 20 x 5 cm, sodass man ihn problemlos in einer Laptop-Tasche transportieren kann. Trotz seines kompakten Designs stellt er dem Käufer insgesamt 2 Jogwheels, 5 Fader, 8 Drehregler und 28 Tasten anheim, mit denen der DDJ-200 weitaus mehr als die Basics für Einsteiger abdeckt, soviel sei vorweggenommen.

Mixer- und Deck-Sektionen

Zum Auflegen stehen euch zwei identisch ausgestattete Decks und ein Mixer zur Verfügung. Die Player-Einheiten sind mit Jogwheels ausgerüstet. Darunter kommen acht, im Betrieb rot beleuchtete Hartplastiktasten als Performance Pads zum Vorschein – mittlerweile gehört das ja zum guten Ton eines DJ-Controllers. Das obligatorische Play-Pause/Cue-Duo zum Starten und Cuen von Tracks darf natürlich auch nicht fehlen. Wer nicht auf Beatsync setzen möchte, kann die Geschwindigkeit mittels 60 mm langem Tempofader (Range umschaltbar) angleichen und manuelles Beatmatching trainieren.
Der Zweikanal-Mixer wartet mit Line- und Crossfader auf, mit dem man via dediziertem Button noch sogenannte Transition-FX oder Phrasensynchronisation einleiten kann. Die Klanganpassung erfolgt mittels Dreiband-EQ und es kann ein FX-Regler, teils frei belegbar, genutzt werden. Aus lediglich drei Tasten besteht die Vorhörabteilung: Master, Cue-Kanal 1 und Cue-Kanal 2.

Fotostrecke: 2 Bilder Pioneer DDJ-200, der DJ-Controller für Tablet-, Smartphone- und Laptop-DJs …
Fotostrecke

Rückseite

Spartanisch gibt sich die Rückseite, denn hier sind lediglich ein Kensington-Schlitz und eine USB-Buchse auszumachen. Damit lässt sich der Controller bestromen, zum Beispiel via Rechner, USB-Netzteil oder Powerbank. Ob ein integrierter Akku im DDJ-200 Sinn gemacht hätte? Im Smartphone-Kontext durchaus, im Laptop-Kontext nicht, vielleicht hat man sich deshalb dagegen entschieden.
Ton kommt folglich ebenfalls nicht aus dem Gerät, es ist ein reiner MIDI-Controller, der ein Splitterkabel für den Rechner oder das Smartphone mitbringt, damit ihr das dortige Audiosignal an eine Anlage und die Kopfhörer ausgeben könnt.

Kommentieren
Profilbild von DJ commander_loop

DJ commander_loop sagt:

#1 - 06.06.2019 um 15:18 Uhr

Empfehlungen Icon 0

schrott, gemacht für die mülltonne (hoffentlich die gelbe) nach all dem plastik zeug immer mehr für hippe kidds, die mit mono splitter kabel an die boxen wollen! wie könnt ihr das ernsthaft empfehlen? kein audio ausgang, kein kopfhörer ausgang? der ärger ist maximal vorprogrammiert. ach und welches
"benutzerfreundliche Layout" ergibt sich aus dem fehlen von browser und load button? naja, hauptsache paiohnier DJ steht auf dem kunststoff für ne blaue fliese beim dj-dealer. aber is so oder so egal ob ich hier was dazu schreibe...

    Profilbild von jens

    jens sagt:

    #1.1 - 29.10.2022 um 15:55 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Verstehe ich nicht.Man steuert das Teil doch über die DJ Software am Laptop.Da hängt eine Soundkarte per USB dran und die Kopfhörer am Soundausgang vom Laptop.Der Rest vom Gelabere braucht man nicht zu wiederlegen. Der Controller ist Top.

    Antwort auf #1 von DJ commander_loop

    Antworten Melden Empfehlen
Profilbild von Rude_Boy_76

Rude_Boy_76 sagt:

#2 - 07.06.2019 um 05:25 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo, wegweisende Controller wie der Vestax VCI-100 hatten ebenfalls kein Audio Interface, wenn man mal in Erinnerungen schwelgen darf, ebenso einige Geräte von Hercules etc. Dafür gibt´s ja welche wie das NI Audio 2 ;) - Das Gerät ist imho primär fürs Tablet konstruiert, da kann man dann mit den Touch-Funktionen arbeiten ...

Profilbild von Thomas Kman

Thomas Kman sagt:

#3 - 12.05.2020 um 09:24 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Bitte kann mir (absoluter Laie) jemand helfen ;) Ich habe ein Andorid Tablet und möchte dieses mit dem Dj200 verbinden, allerdings möchte ich auf Spotify zugriff haben. Mit welcher App ist dies möglich? Ich habe einige probiert, entweder ich schaffe es nicht oder ich habe die falschen probiert =) freue mich auf Hilfe. LG

    Profilbild von peter.bonedo

    peter.bonedo sagt:

    #3.1 - 12.05.2020 um 15:48 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Spotify ist mit Algoriddim Djay eine Option gewesen, ab nächsten Monat aber leider raus aus der DJ-Nummer. Schau mal hier...https://www.bonedo.de/artik...Tidal oder Soundcloud ist ein Option. Playlisten lassen sich konvertieren.LG
    Peter

    Antwort auf #3 von Thomas Kman

    Antworten Melden Empfehlen
Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.