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IMG Stageline SKYROCK Test

Die Freiluft- und Festival-Saison ist in vollem Gang und IMG Stageline möchte mit der mobilen PA-Box Skyrock einen Beitrag dazu leisten, euch eine adäquate Outdoor-Beschallung zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine aktive Fullrange-Box, die von einem Class-D-Verstärker mit 130 W angefeuert wird. Sie verfügt über Bluetooth, einen Mikrofoneingang sowie einen Aux-Input und ist zudem in der Lage, mobile Endgeräte zu laden.

Wer möchte, kann einen optionalen Akku erwerben, um losgelöst vom Stromanschluss auf dem Festival, der Beach-Party oder dem Outdoor-Event abzurocken. Interessant auch: Dank True-Wireless-Stereo-Pairing lässt sich gleichfalls ein IMG Stageline Skyrock Stereosystem aufziehen, was nicht nur im Kontext eines DJ-Setups interessant erscheint …

IMG Stageline SKYROCK

IMG Stageline SKYROCK – das Wichtigste in Kürze

  • 15-Zoll/1-Zoll-Outdoor-Box für Festival, Party und mehr
  • Bis zu 40 Std Akkubetrieb (optional erhältlich oder im Bundle)
  • Bluetooth, Mikrofoneingang und Aux-Input
  • TWS-Pairing

Auspacken

Zunächst geht es ans Unboxing. Das mir angelieferte Bundle-Paket bringt satte 29 Kilo auf die Waage, die sich auf die Box einerseits und auf den Akku andererseits aufteilen. Dieser allein wiegt bereits 5,6 kg. Uff. Zum Vergleich einmal die aktuelle Soundboks Gen3: Sie legt mit 15,4 kg nur fast die Hälfte des Gewichts an den Tag. 

Die IMG Stageline Skyrock aus dem Karton zu heben ist dank seitlich angebrachter Tragegriffe für eine Person handhabbar – der Akku war hier noch nicht verbaut. Für den Transport des Komplettsystems würde ich mir eine ausfahrbare Sackkarre oder ähnliches zulegen, wenn keine zweite Person am Start ist. Fun Fact: Der Skyrock liegt ein anschraubbarer Flaschenöffner bei.

Fotostrecke: 3 Bilder Das mir angelieferte Bundle-Paket bringt satte 29 Kilo auf die Waage

Verarbeitungsqualität 

Werfen wir einen Blick auf das Gerät und die Verarbeitungsqualität. Die Box misst 470 x 365 x 815 mm. Sie besteht aus einem Kunststoffgehäuse, das mit schwarzem Strukturlack versehen ist. An den Kanten finden sich Kunststoffaufsätze zum Schutz vor Transportschäden. Diese sind bombenfest arretiert. 

Die Seiten der IMG Stageline Skyrock bieten jeweils zwei Tragegriffe an der Ober- und Unterseite, mit denen sich das Gerät allein oder zu zweit transportieren lässt. An der Rückseite findet sich leicht versenkt angebracht der Einschub für den Akku. Dieser ist durch eine Klappe mit acht Schrauben geschützt. Darunter findet sich last but not least der Netzteilanschluss nebst Einschaltknopf.

An der Vorderseite schützt ein Lochblechgitter, auf dem der Skyrock-Schriftzug zu erkennen ist, den 15-Zoll-Subwoofer und das 1-Zoll-Horn. Der Hersteller gibt einen Frequenzgang von 38 – 20.000 Hz an bei einer Leistung von 130 W Peak bzw. 76 dB RMS (55 W Tiefton / 21 W Hochton). 

Fotostrecke: 3 Bilder Detailaufnahme der IMG Stageline SKYROCK

Anschluss- und Regerlabteilung

Über den Lautsprechern findet sich die Anschluss- und Regerlabteilung mit einer Combobuchse für ein Mikrofon, einer Miniklinke für einen externen Zuspieler sowie einem USB-Typ-A-Anschluss, der 1 Ampere für mobile Endgeräte liefert. Zwei etwas klein geratene Tasten dienen der Bluetooth-Anbindung (Bluetooth 5.0 APTX) und dem True-Wireless-Setup.

Es folgt ein Quartett aus Lautstärkeregler für das Mikrofon, Mikrofon-Reverb, den kombinierten AUX/Bluetooth-Eingang sowie die Hauptlautstärke. Eine Klangregelung ist leider nicht an Bord. Dafür müsstet ihr dann das mobile Endgerät oder die jeweilige Quelle verwenden bzw. einen (möglicherweise passiven) Mixer am Input vorschalten, wenn ihr dies für erforderlich haltet. Zwei vierteilige LED-Meter zeigen den Betriebszustand der IMG Stageline Skyrock sowie Pegel und Ladekapazität des Akkus an.

Fotostrecke: 3 Bilder Detailaufnahmen der IMG Stageline SKYROCK

Was die Verarbeitung des Geräts angeht, so habe ich keinen Anlass zur Kritik. “Rock solid”. Das Design ist in meinen Augen ziemlich schick und die Qualität der verbauten Regler mit Metallachsen und griffigen, aber etwas schwergängigen Potis gut gelungen.

Die Gummikanten können zudem als Standfüße dienen, sollte man das Gerät waagerecht aufstellen wollen oder auch nicht. Leider mangelt es der Box an einem 35-mm-Stativflansch. In Anbetracht des nicht zu unterschätzenden Gesamtgewichts inklusive Akku vielleicht verständlich, da es ja durchaus Dreibein-Stative gibt, die nicht auf ein derartiges Gewicht ausgelegt sind. Es gibt allerdings auch Modelle, die 50 kg wuppen.

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