Mit dem XVive AT-1 gibt es ein kleines Audio-Tool, das im Tonstudio wie im Livebetrieb hervorragende Dienste leisten kann. Das kleine Werkzeug ist Signalgenerator und Sniffer – und hat einige Überraschungen parat.

Was ist der XVive AT-1 eigentlich?
„Audio-Tool“ kann ja alles sein. Und tatsächlich ist der XVive AT-1 eine ganze Menge. Zunächst ist es ein Signalgenerator, der wahlweise Rosa Rauschen oder einen 1kHz-Sinus ausgibt. Das Level ist wählbar: -10 dBu, -20 dBu, -40 dBu (+/- 1 dB Toleranz). Eingehende Signal können kontrolliert werden. Das geht akustisch per Kopfhörer oder Speaker, aber auch technisch: Signal Present (-20 dBu) und Peak (+10 dBu) besitzen LEDs.



Die LEDs zeigen an, ob 48V-Phantomspeisung anliegt – und zwar getrennt für beide Pins, sodass auch gefährliche Asymmetrie erkennbar ist. Blinken bedeutet: Phantomspeisung zwischen 24 und 44 Volt. Außerdem kann im Kabeltester-Modus die Funktionalität der einzelnen Adern eines im Loop gelegten XLR-Kabels (und seiner eventuellen Adapter) kontrolliert werden.
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Anschlüsse
Es gibt drei wesentliche Anschlüsse: XLRm (350 Ohm), XLRf (3kOhm) und 6,35mm-Klinkenbuchse. Außerdem ist ein Headphoneamp mit 3,5mm-Buchse verbaut. Für letzteren gibt es ein Rändelrad, das je nach Setting auch den Ausgabepegel des eingebauten Miniaturspeakers reguliert. Dem XVive AT-1 liegt ein USB-C-Ladekabel zum Aufladen des eingebauten Akkus bei. Ferner gibt es eine Gürteltasche für den Achtzigerjahre-MacGuyver-Look und einen Klinke-Klinke-Adapter, um ohne zusätzliches Kabel an einer 1/4“-TS/TRS-Buchse zu sniffen. Hergestellt wird der XVive AT-1 in China. Ob man sich bei der Unternehmensgründung bewusst war, dass der Name klingt, als würde man „Ex-Wife“ sagen?


