Din Sync präsentiert den monophonen Rack-Synthesizer R-101, bei dem es sich um einen Clone des Roland SH-101 handelt.

Din Sync R-101
Es ist kein Wunder, dass Din Sync nun auch ihre Version vorstellt, denn ihre Nachbauten orientieren sich an der X0X-Serie von Roland. Hier hat Din Sync ein paar Verbesserungen vorgenommen, wie z.B. MIDI. Außergewöhnlich ist, dass Din Sync die R-101 als Rack-Version anbietet, da die ursprüngliche SH-101 als Performance-Keyboard konzipiert wurde. Doch die R-101 wird auch wie das Original mit Fadern bedient.

Die technischen Eigenschaften des R-101
Wie das Original verfügt die R-101 über einen Oszillator. Dieser orientiert sich am Curtis CEM 3340 Chip. Selbstverständlich können die einzelnen Schwingungsformen, Sub-Oszillator und das Rauschen miteinander vermischt werden.
Außerdem wurde er mit einem analogen Filter ausgestattet. Auch bei diesem handelt es sich um einen Nachbau des ursprünglichen R3109 Chips von Analog Renaissance. Für die Modulation steht ein Multi-Mode Envelope sowie ein LFO mit mehreren Schwingungsformen zur Verfügung. Bei dem VCA handelt es sich um einen Nachbau des ursprünglich verwendeten BA662 Chips.
Alle Bedienelemente wurden auf der Frontplatte angebracht. Auch wenn sich das Gerät in einem Rack befindet, hat Din Sync alle Fader und Funktionen des Originals nachgebaut. Beispielsweise sind die Fader für Cutoff, Resonance, Modulation Amount, LFO und Keyboard Tracking vorhanden.
Der Sequencer des R-101
Din Sync hat auch an den SH-101 Sequencer und Arpeggiator gedacht. Einstellungen für das Volume, Global Tuning, Legato und Portamento können ebenfalls eingestellt werden. Transpositionen der Sequenzen sind ebenfalls möglich.

Die Anschlüsse der R-101
Auf dem Frontpanel finden sich der CV/Gate Input und acht CV Inputs. Zusätzlich sind MIDI In/Out sowie ein Main Output vorhanden. Ein Preset-Speicher ist nicht vorgesehen. Die R-101 nimmt 2HE im Rack ein.
Die SH-101 Clones
Von dem Roland SH-101 gibt es unzählige Clones. Roland selbst bietet sie als Software und Boutique Hardware an. Behringer hat ihre Hardware-Version am Start. Es gibt Software-Versionen von D16, Softube und vielen anderen. Eine der spektakulärsten Clones ist mit Sicherheit die Spacebee von Superlative.
Hier erfahrt ihr alles über die Roland SH-101.
Dank an Synth Anatomy
Viele unserer Leser und Leserinnen suchen sicherlich jetzt schon auf den offiziellen Kanälen von Din Sync nach Informationen über den R-101 und werden nichts finden. So ging es auch mir, denn Synth Anatomy hat diese Informationen exklusiv vom Hersteller erhalten. Netterweise hat er uns erlaubt, die Infos und Fotos zu benutzen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Din Sync R-101 soll noch dieses Jahr auf dem Markt kommen. Sie wird auf der Superbooth zu sehen sein.
Din Sync R-101: Features
- 2HE Rack-Format
- Alle Bedienelemente auf der Frontplatte
- Oszillator Nachbau des Curtis CEM 3340 Chip
- Schwingungsformen, Sub-Oszillator und Rauschen sind mischbar
- Analog Filter, Nachbau des R3109 Chips von Analog Renaissance
- Multi-Mode Envelope
- LFO mit mehreren Schwingungsformen
- VCA: Nachbau des ursprünglich verwendeten BA662 Chips
- Sequencer und -Arpeggiator mit Volume, Global Tuning, Legato und Portamento
- Transpositionen der Sequenzen möglich
- CV/Gate Input
- 8x CV Input
- MIDI In/Out
- Main Output
Links
Din Sync R-101: a rackmount Roland SH-101 Synthesizer replica auf Synth Anatomy























