Reloop überarbeitet fleißig und stetig seine Turntables und ist beim Mitteklasse-Modell RP-5000 mittlerweile bei der Version MK4 angelangt. Der quarzgesteuerte Plattenspieler mit High-Torque-Direktantrieb und bürstenlosem DC-Motor ist ca. 23 Jahre nach dem ersten 5000er ein interessantes Angebot für Anfänger und fortgeschrittene DJs.

- Was ist im Lieferumfang des Reloop RP-5000 MK4 enthalten?
- Wie ist das Gehäuse des Reloop RP-5000 MK4 beschaffen?
- Welche Ein- und Ausgänge bietet der Reloop RP-5000 MK4?
- Welche Technik steckt im Reloop RP-5000 MK4?
- Reloop RP-5000 MK4 im Praxischeck
- Wie fühlt sich der Reloop RP-5000 MK4 an?
- Was bringt der Motor auf die Straße?
- Wie ist der Klang des Reloop RP-5000 MK4?
- Für wen ist das?
- Reloop RP-5000 MK4 – mögliche Alternativen mit Direktantrieb
- Fazit zum Reloop RP-5000 MK4 DJ-Plattenspieler Test
- Reloop RP-5000 MK4 – technische Daten
- Reloop – Website des Herstellers
- Mehr vom Hersteller Reloop auf bonedo.de
- klassisches Layout
- bewährter Hanpin OEM-Motor
- gutes Spielgefühl
- solide Bauweise und Gewicht
- stabiler Gleichlauf
- Plattenarm mit Hydraulik
- effektive Fußdämpfer
- Reset-Knopf für Pitchfader-Nullposition
- Staubhaube und EP/Single-Puck-Adapter nicht im Lieferumfang
- Tonarmhöhe nicht einstellbar
- Tonarmklemme umständlich zu bedienen
Was ist im Lieferumfang des Reloop RP-5000 MK4 enthalten?
Der Reloop RP-5000 MK4 kommt fast komplett mit Plattenteller, Slipmat, Slip-Sheet, Gegengewicht, RCA-Kabel, Netzkabel und einer Anleitung. Eine Staubhaube und der Adapter für 45er-Singles werden nicht mitgeliefert, und auch die Cartridge muss man selbst wählen. Im Test habe ich ein Taruya 01-M Red System verwendet.



Wie ist das Gehäuse des Reloop RP-5000 MK4 beschaffen?
Der Reloop RP-5000 MK4 gibt sich designmäßig ganz als Wiedergänger des Klassikers Technics SL-1210. Der Stroboskop-Turm mit integriertem Powerschalter, die Start/Stop-Taste und die Schalter für die Umdrehungsgeschwindigkeit sehen dem Vorbild dann auch zum Verwechseln ähnlich. Der nicht gerasterte Pitchfader wird von zwei Schaltern für doppelte Pitchrange (±16%) und Rückwärtslauf (Reverse) sowie einem Reset-Schalter für den Pitchfader begleitet. Aktiviert DJ den Reset-Button, wird die Platte unabhängig von der Pitchfader-Position mit der Originalgeschwindigkeit abgespielt.
Auch der robust wirkende Body des Reloop RP-5000 MK4 aus Hartplastik kommt mit typischen Merkmalen des Technics daher, beispielsweise mit den nach unten abgerundeten vertikalen Außenkanten. Im Vergleich zum Vorgänger MK3 wurden das Chassis und das interne Schaltnetzteil noch einmal überarbeitet, die Dämpfung optimiert und die vibrationsreduzierenden Füße verbessert. Diese saugen sich förmlich auf meinem DJ-Pult fest und sind easy justierbar. Schnell mal verschieben lässt sich der Reloop allerdings nicht, man muss ihn schon anheben




Welche Ein- und Ausgänge bietet der Reloop RP-5000 MK4?
Gut gefällt mir das versenkte Anschlussterminal des Reloop RP-5000 MK4: Es schützt die Kabel vor Beschädigung, erlaubt den Betrieb in einem Flightcase und ermöglicht auch im Battle-Modus ein bündiges Setup mit dem Mixer. Die so verborgenen Anschlüsse beschränken sich auf zwei vergoldete Phono-Ausgänge im RCA/Cinch-Format, die Erdungsschraube und den IEC-Anschluss. Schön, dass das Cinchkabel mit stabil integriertem Erdungskabel sowie das Stromkabel nicht fest mit dem Plattenspieler verbunden sind.


Welche Technik steckt im Reloop RP-5000 MK4?
Der Reloop RP-5000 MK4 basiert auf einem typischen Hanpin-OEM-Laufwerk. Hanpin ist ein taiwanesischer OEM (Original Equipment Manufacturer), der Plattenspieler-Komponenten für Marken wie Pioneer, Denon, Stanton, Numark, Sony, Audio Technica und eben auch Reloop produziert. Die belieferten Marken entwickeln die Basiskomponente dann weiter und bringen sie unter eigenem Namen in den Handel. Somit ist bereits eine bewährte Qualität gewährleistet, und die wesentlichen Unterschiede finden wir in den Designdetails. Und die schauen wir uns im Praxistest mal genauer an.






























Gregor sagt:
#1 - 16.04.2026 um 21:27 Uhr
Super Test Danke Ich habe mir spontan auch zwei gekauft einfach weil ich frustriert war und keine lust mehr hatte mir gebrauchte Technics MK2s an zu schauen die total abgerockt waren und dazu doppelt so teuer und noch eine generalüberholung brauchten. Die Überlegung war eigentlich 2 MK7 zu kaufen dann kamen die 5000 MK4 auf dem Markt und ich dachte naja einfach mal welche bestellen und mal schauen was die so bringen (vllt. war auch einfach ein wenig langeweile dabei :)). Um ehrlich zu sein bin ich positiv überrascht das sie sich doch so weit (vom arbeiten her) an die MK2 ran kommen. ja es gibt einige sachen wie der etwas straffe Pitch aber er ist Analog und nicht digital was für mich ein Kriterium war ausser bei dem MK7 der soll ja bekanntlich ziemlich gut sein. ich hatte noch keinen MK7 unter den Finger kenne nur die MK2 bis MK3. Und ja der Analoge Pitch war mit ein grund warum ich sie bestellt habe. Wie oben schon erwähnt ist die Reverse Taste absolut am falschen Platz hab mich aber nach 2 Wochen daran gewöhnt. ja der Tonarm ist leider nicht einstellbar sehr schade aber gut kann ich mit leben. und auch ja wie oben erwähnt der Tonarm ist leichter als beim Technics. Jetzt zum Plattenteller ich hätte mir auch da einen schweren gedämmten gewünscht aber muss ich ehrlich zu mir selber sein sie stehen verdammt nochmal in meinem Musik Zimmer und werden nie einen Club oder sonstiges stehen. sobdie Gleichlaufschwankung liegt bei mir bei 0,08 WMS (gemessen) das sind zwar mehr als bei einem Technics aber jeder der schon mal auf einem abgerockten Club Technics gespielt hat weis das die definitiv mehr haben werden :D Also mein Fazit ist das sie bleiben werden. Mal sehen wie lange sie durchhalten. PS. Da keine Systeme dabei sind habe ich mich für die Ortofon DJ entschieden.
Gregor sagt:
#2 - 16.04.2026 um 21:27 Uhr
Super Test Danke Ich habe mir spontan auch zwei gekauft einfach weil ich frustriert war und keine lust mehr hatte mir gebrauchte Technics MK2s an zu schauen die total abgerockt waren und dazu doppelt so teuer und noch eine generalüberholung brauchten. Die Überlegung war eigentlich 2 MK7 zu kaufen dann kamen die 5000 MK4 auf dem Markt und ich dachte naja einfach mal welche bestellen und mal schauen was die so bringen (vllt. war auch einfach ein wenig langeweile dabei :)). Um ehrlich zu sein bin ich positiv überrascht das sie sich doch so weit (vom arbeiten her) an die MK2 ran kommen. ja es gibt einige sachen wie der etwas straffe Pitch aber er ist Analog und nicht digital was für mich ein Kriterium war ausser bei dem MK7 der soll ja bekanntlich ziemlich gut sein. ich hatte noch keinen MK7 unter den Finger kenne nur die MK2 bis MK3. Und ja der Analoge Pitch war mit ein grund warum ich sie bestellt habe. Wie oben schon erwähnt ist die Reverse Taste absolut am falschen Platz hab mich aber nach 2 Wochen daran gewöhnt. ja der Tonarm ist leider nicht einstellbar sehr schade aber gut kann ich mit leben. und auch ja wie oben erwähnt der Tonarm ist leichter als beim Technics. Jetzt zum Plattenteller ich hätte mir auch da einen schweren gedämmten gewünscht aber muss ich ehrlich zu mir selber sein sie stehen verdammt nochmal in meinem Musik Zimmer und werden nie einen Club oder sonstiges stehen. sobdie Gleichlaufschwankung liegt bei mir bei 0,08 WMS (gemessen) das sind zwar mehr als bei einem Technics aber jeder der schon mal auf einem abgerockten Club Technics gespielt hat weis das die definitiv mehr haben werden :D Also mein Fazit ist das sie bleiben werden. Mal sehen wie lange sie durchhalten. PS. Da keine Systeme dabei sind habe ich mich für die Ortofon DJ entschieden.