Mit dem LCPRO EROC Black schicken die deutschen Lichtspezialisten von LCPRO aus Wettringen ein kompaktes Akku-Workhorse ins Rennen. Der Scheinwerfer verspricht, die Brücke zwischen robuster Outdoor-Tauglichkeit und präziser Lichtgestaltung für Bühne und Architektur zu schlagen. Ausgestattet mit drei leistungsstarken RGBL-LEDs und einem wetterfesten IP65-Gehäuse, zielt das Gerät auf Profis ab, die maximale Flexibilität ohne Kompromisse bei der Lichtqualität suchen.
Das kleine Uplight schlägt mit 599 Euro zu Buche. Ein stolzer Preis, der im professionellen Sektor aber durchaus üblich ist. Damit richten sich die Macher aus Wettringen offensichtlich primär an Szene-Profis, Veranstaltungstechniker und Verleihunternehmen. Der LCPRO EROC, den es übrigens auch in einer weißen Variante gibt, wird mit Features wie diversen DMX-Modi inklusive Wireless-Option, App-Steuerung und einer langen Akkulaufzeit beworben. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, lest ihr in diesem Testbericht!

- LCPRO EROC Black – Das Wichtigste in Kürze
- Technische Details des LCPRO EROC Akku-Uplights
- Was befindet sich im Lieferumfang des LCPRO EROC?
- Wie ist der LCPRO EROC beschaffen?
- LCPRO EROC im Praxischeck
- Über das Display lassen sich alle Funktionen direkt ansteuern
- Welche Filter werden beim LCPRO EROC mitgeliefert?
- Welche Aufsätze sind für den LCPRO EROC erhältlich?
- Welche Möglichkeiten gibt es, den EROC unabhängig vom Display anzusteuern?
- Was kann die Vision Control App?
- Mögliche Alternativen zum LCPRO EROC Black findet ihr hier:
- Fazit zum LCPRO EROC Black Test
- LCPRO EROC Black Features & Spezifikationen
- LCPRO – Website des Herstellers
LCPRO EROC Black – Das Wichtigste in Kürze
- simple Bedienung
- starke Lichtausbeute
- robuste Bauweise
- Intuitiv über Vision Control steuerbar
- Outdoor tauglich dank IP65
- viel optionales Zusatzequipment
- Vision Control nicht immer stabil
Technische Details des LCPRO EROC Akku-Uplights
Das Herzstück des LCPRO EROC Black bildet eine konvektionsgekühlte RGBL-LED-Engine mit einer Bestückung von 3 × 20 Watt. Diese Kombination 1.405 Lumen und erreicht bei einem nativen Abstrahlwinkel von 10° eine Lichtstärke von 1.642 Lux auf fünf Meter Entfernung. Zur optischen Anpassung befinden sich ein magnetischer Filterhalter sowie verschiedene Filteraufsätze direkt im Lieferumfang. Weitere Aufsätze, sowie Fliegend-Halterung und Standfuß können Optional erworben werden. Mir haben Innotec als Vertrieb für meinen Test einen 50-cm-Zylinderaufsatz mit zugeschickt.
Das mattschwarze Gehäuse ist nach IP65 zertifiziert, mit gehärtetem Frontglas ausgestattet und misst kompakte 120 × 138 mm bei einem Gewicht von 1,69 kg. Für die optische Individualisierung kann das Gerät optional mit einem weißen Cover oder glänzend weißen Gehäuseteilen versehen werden.

Die Energieversorgung übernimmt ein integrierter Li-Ion-Akku mit 7.800 mAh, der im Full-Mode bei der Nutzung von 1,5 Farben eine Betriebszeit von bis zu 12,5 Stunden ermöglicht. Insgesamt sind bis zu 20 Stunden möglich. Die Ladezeit beträgt etwa fünf Stunden. Außerdem ist über ein externes 12-Volt-Netzteil ein dauerhafter Netzbetrieb realisierbar. In der Basis des Geräts ist zudem eine Neigungsschraube für die präzise Ausrichtung integriert.
In Bezug auf die Steuerung ist der LCPRO EROC breit aufgestellt: Neben klassischen Stand-Alone-Modi unterstützt das Gerät CRMX und RDM. Über die Vision Control App lässt sich der Scheinwerfer zudem per Bluetooth Mesh ansteuern.
Die manuelle Bedienung erfolgt über ein Display mit beleuchteten Touch-Tasten, über das auch die PWM-Frequenz zwischen 600 Hz und 15 kHz für flickerfreien Betrieb sowie vier verschiedene Dimmerkurven eingestellt werden können. Die Software bietet zudem CCT-Makros im Bereich von 2700 K bis 10000 K, eine Akku-Statusanzeige und verschiedene Leistungsmodi.
Was befindet sich im Lieferumfang des LCPRO EROC?
Der EROC wurde mir direkt vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Da es sich bei meinem Testgerät um ein Showmodel handelt, das bereits für Kundenpräsentationen und Messezwecke genutzt wurde, war die Originalverpackung in meinem Fall bereits etwas lädiert – was bei Neuware natürlich nicht der Fall ist. No Worries!


Der Lieferumfang konzentriert sich auf das Wesentliche: Von Haus aus kommt der LCPRO EROC Black mit einem Netzteil sowie drei unterschiedlich breit abstrahlenden Filtern, die sich unkompliziert aufsetzen lassen. Für diesen Test hat mir der Hersteller zusätzlich einen der länglichen Zylinderaufsätze beigelegt.
Wie ist der LCPRO EROC beschaffen?
Der EROC präsentiert sich unauffällig, aber elegant. Dafür sorgt nicht nur seine Größe von gerade einmal 120 x 138 mm, sondern auch seine metallene Hülle, die schwarz lackiert und pulverbeschichtet ist. Dieses Gehäuse sorgt außerdem für ein ordentliches, aber nicht unangenehm auffallendes Gewicht von etwa anderthalb Kilogramm und somit für einen sicheren Stand, den die vier, unterseitig verbauten Gummifüße zusätzlich unterstützen. Über einen fünften Fuß, der sich per Drehung ausfahren lässt, kann der EROC zudem angeschrägt aufgestellt werden.



Und wenn wir schon bei der Unterseite sind: Hier befinden sich alle Bedienelemente des EROC – ein mehrfarbiges Display, vier Touch-Buttons sowie ein hochwertiger Metall-Powerswitch. Außerdem ist hier eine Hohlstecker-Buchse verbaut, über die die Lampe entweder geladen oder kabelgebunden betrieben werden kann. Ansonsten sind hier einige technische Infos aufgelistet sowie Logo und Modellname aufgedruckt.
Die zylinderförmige Seitenpartie, die das Geräteinnere umgibt, ist größtenteils unbearbeitet – mit Ausnahme zweier kleiner Schraubgewinde, über die sich weiteres Zubehör, wie etwa ein Standfuß, am LCPRO EROC befestigen lässt.


Von oben betrachtet blickt man auf drei im Dreieck angeordnete RGBL-Leuchtmittel, geschützt von einer dicken, runden Glasscheibe und einem Metallring, der lediglich magnetisch an Ort und Stelle gehalten wird. Dieser dient als Halterung für die mitgelieferten Filter. Ringsum ist eine Schiene eingelassen, in die sich etwaige Aufsätze einrasten lassen.














































