Mit dem JAM Pedals Wahcko MK2 legt der Pedalhersteller aus Athen pünktlich vor dem Guitar-Summit-Wochenende sein hoch geschätztes Wah-Pedal, das von Größen wie Steve Lukather, Nile Rodgers oder Richie Sambora gespielt wird, in einer neuen Version auf. Dabei hat man einerseits die Klangvielfalt erweitert, aber auch den klangprägenden Kern der Schaltung in Form der Spule getauscht. Aber keine Sorge: Damit man den Fans des Klassikers nicht auf die Füße tritt, versteht sich das Wahcko MK2 nicht als Ersatz, sondern als Alternative. Dank seiner farbenfrohen Gestaltung ist das neue Wah dabei wieder unmittelbar erkennbar.


Klangkern
Das Original wird seit 2008 produziert. Das grundsätzliche Konzept des Pedals wird dabei erneut aufgegriffen. Hier geht es um klassischen Wah-Sound, der mit einer sechsfachen Umschaltung des Filterbereichs und einem ergänzenden, internen Gain-Regler bereits seit jeher klanglich vielfältig ausfällt. Dazu sorgt eine True-Bypass-Schaltung im deaktivierten Modus für klangliche Integrität und eine justierbare Federspannung für eine passgenaue Haptik. So auch im MK2, aber …

Für den Klang eines Wah-Pedals ist die Spule von elementarer Bedeutung. Bislang kam im Wahcko eine rote Fasel-Spule zum Einsatz. Die Version MK2 setzt nunmehr auf eine eigens entwickelte Spule, die sich an alten TDK-Modellen orientieren soll. Diese kamen in den Sechzigern in Cry-Baby-Wahs ab 1968 und amerikanischen Vox-Versionen des V846 zum Einsatz. Mit dieser Umstellung will sich der Hersteller also weiter in Richtung Vintage-Sound bewegen.

Weitere Neuerungen
Neben einem optimierten Trittflächenbelag aus Gummi gibt es aber auch weitere technische Neuerungen, die die Klangvielfalt steigern sollen. So findet man nunmehr geräteintern eine Justierung der Filtergüte, die gewissermaßen die Prägnanz des Effektes bestimmt. Hinzu kommt eine alternative Abstimmung für E-Bässe, die über einen Dip-Schalter abgerufen werden kann. Dabei wird der Frequenzgang des Filters nach unten erweitert. Ergänzend kann das Pedal ab sofort nicht mehr nur mit einem Netzteil, sondern auch über eine 9-Volt-Batterie mit Strom versorgt werden.
Preis und Lieferbarkeit
Das neue JAM Pedals Wahcko MK2 wird wie der Vorgänger in Griechenland produziert. Es ist ab sofort über das Musikhaus Thomann zu einem Preis von 379 Euro ohne Netzteil bestell- und lieferbar – kein Schnäppchen, aber zweifellos ein Boutique-Stück. Letztlich entscheidet der Geschmack, denn der bewährte Vorgänger mit Fasel-Spule ist weiterhin zu einem Preis von 339 Euro verfügbar. Begutachten und anspielen könnt ihr das Pedal schon am kommenden Wochenende beim Guitar Summit am Stand 235 auf Ebene 1.
Weitere Informationen unter: https://www.jampedals.com/products/wahcko-mk-2