El Estepario Siberiano im Interview: Drumming am Limit

Über sechs Millionen Follower allein auf Instagram, mitunter mehrere Millionen Views pro Clip auf YouTube. Das sind beeindruckende Zahlen, und hinter ihnen steht der Spanier El Estepario Siberiano. Er nimmt in seinen Videos nahezu jede schlagzeugtechnische Herausforderung an, spielt technisch beeindruckend sowie natürlich immer supercool Verblüffendes und lässt dabei auch mal die Physik fast an ihre Grenzen stoßen. 

El Estepario Siberiano im Interview
Alle Fotos: Christoph Behm

Sei es im Metal – freilich ein Schwerpunkt –, im Electro, im Latin-Pop oder wo auch immer, es gibt kaum etwas, aus dem El Estepario Siberiano nicht ein Drummervideo machen könnte – nie ohne Selbstironie und Humor, nie belanglos und oberflächlich, dafür immer eindrucksvoll und vor allem mit hohem Unterhaltungswert. Technische Abgefahrenheit, unorthodoxe Herangehensweisen und die Fusionierung von Extremem haben ihm so über die Jahre eine Ausnahmestellung in der Drummerszene und weltweit ungezählte „Esteparianer“ beschert. Wir konnten uns beim Meinl Drum Festival persönlich mit ihm unterhalten. 

Wie sah dein musikalisches Umfeld in Spanien aus, als du aufgewachsen bist? 

Na ja, in Spanien gab’s und gibt’s natürlich viel Flamenco – aber das ist nicht so mein Ding [lacht]. In dieser Kultur bin ich einfach nicht aufgewachsen, was ich ein wenig bereue, denn es gibt dort natürlich tierisch gute Drummer. Es wäre sicher toll, wenn ich zu diesen Leuten eine Beziehung hätte. Was meinen eigenen musikalischen Ursprung angeht, hatte ich eigentlich nicht so viel zur Verfügung, weil ich in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen bin. Musikalisch ist da nicht viel passiert, was die Sache schwierig machte.

Das ist letztlich wohl auch der Grund, warum Social Media für mich so wichtig wurde: Man braucht einfach ein Netzwerk, das ich aber vor Ort nicht aufbauen konnte. Meine eigenen Einflüsse kamen, als ich anfing, vor allem aus dem Metal der Neunzigerjahre. Mein älterer Bruder hat mir Bands wie Limp Bizkit, System of a Down, Slipknot und so weiter zugänglich gemacht. Das waren meine Helden. An einem späteren Punkt habe ich dann angefangen, mich für andere Drummer zu interessieren und Nachforschungen anzustellen. Das Drumming geht einfach so viel tiefer als das, was ich zu der Zeit gehört hatte. So kamen Fusion und Jazz aufs Tapet. Von da an hat sich mein Horizont sehr stark erweitert – eine unendliche Geschichte mit immer mehr Leuten, die ziemlich verrückte Sachen gemacht haben. 

El Estepario Siberiano im Interview: Drumming am Limit
Die musikalischen Einflüsse von El Estepario Siberiano kamen zu Beginn aus dem Metal.

Wie sieht die Musikszene in Spanien heute aus? 

Nahezu alles spielt sich in den großen Städten wie Barcelona und Madrid ab, im Süden gibt es eine riesige Flamenco-Szene. Ich lebe in Valencia, und das ist vor allem eine sehr touristisch geprägte Stadt, was sich auch auf die Musikszene vor Ort auswirkt – mein Interesse ist da schon ein wenig anders gelagert. 

Auf der anderen Seite gibt es durch diesen Tourismus Arbeit für Musiker vor Ort, die man allerdings wohl eher für das Geld und nicht so sehr für die eigenen Interessen macht. Es gibt gute Möglichkeiten, als Musiker zu arbeiten, aber man muss rausgehen und sich darum kümmern. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich davor ein wenig Angst habe oder dass ich mich zu Hause einfach zu komfortabel fühle – ich bleibe und arbeite jedenfalls lieber dort bei der Familie, als mit einem Popkünstler in Madrid zu spielen. 

Die Videos, die du ja seit Jahren regelmäßig produzierst, sind also dein Hauptjob? 

Ja, aber es ist schwierig, denn du musst am Ende verschiedene Wege finden, dein Einkommen sicherzustellen. Die Videos selber bringen eigentlich kein Geld, denn die Songs, die ich spiele, haben ja alle ein Copyright. Das Geld, das die Videos einspielen, geht also in erster Linie an andere Leute. Ich habe damit auch überhaupt kein Problem, denn die Songs sind nun mal deren geistiges Eigentum. Das respektiere ich. 

Manche der Videos, die El Estepario Siberiano macht, basieren auf einem Song, andere auf einer besonderen Challenge.
Manche der Videos, die El Estepario Siberiano macht, basieren auf einem Song, andere auf einer besonderen Challenge.

Mein Geld verdiene ich im Wesentlichen auf anderen Wegen, zum Beispiel über Merchandising: Ich verkaufe Mützen, Caps, T-Shirts, Sticks und andere Dinge. Alles, was den Kanal weiterbringt, mache ich. Die Videos sollen schließlich auch in Zukunft kostenlos bleiben. 

Wie entwickelst du die Ideen für deine Videos? 

Oh [lacht]. Es ist immer eine Mischung: Auf der einen Seite gibt es Videos, die komplett auf einem bekannten Song basieren. Dann gibt es solche, die sich einer bestimmten Technik widmen oder irgendeine besondere Challenge annehmen. Es gibt zehntausend verschiedene Arten von Videos. Manchmal werden Inspirationen von außen an mich herangetragen. 

In der letzten Zeit habe ich aber zunehmend das Gefühl, dass die Videos mit den meisten Zugriffen nicht unbedingt die inhaltlich spannendsten oder inspirierendsten sind. Es gibt so viele Profile auch von anderen Leuten, die durch den Algorithmus nicht unbedingt nach oben gespült werden, aber superspannend sind. 

Andersherum gibt es viele sehr populäre Videos, die nicht unbedingt viel inspirierenden Inhalt haben. Früher bist du jemandem per Social Media gefolgt und hast direkt sehen können, was er  gerade macht. Heute siehst du, was der Algorithmus dir vorschlägt. Ich folge vielleicht zweitausend Leuten, bekomme aber ganz andere Dinge von Menschen, denen ich vielleicht gar nicht folge, zu sehen. Man muss sich bewusster damit auseinandersetzen, was man sich wirklich ansehen möchte. Damals war Social Media anders. 

Besonders in der Zeit der Covid-Pandemie begannen die Videos von El Estepario Siberiano sehr hohe Klickzahlen zu erzielen.
Besonders in der Zeit der Covid-Pandemie begannen die Videos von El Estepario Siberiano sehr hohe Klickzahlen zu erzielen.

Stimmt es eigentlich, dass du mit deinen Videos angefangen hast, weil es seinerzeit nichts anderes zu tun gab? 

Bewusst Content zu kreieren, das kam eigentlich erst, als man mich aus der Universität rausgeschmissen hat. Ich wollte nie professioneller Musiker werden, sondern habe einfach das Schlagzeugspielen geliebt. In Spanien gibt es ein Gesetz, dass du soundso viele Kurse an der Uni besucht beziehungsweise Stunden zugebracht haben musst, um eingeschrieben zu bleiben. 

Ich habe mein Studium durch Musikmachen finanziert, sodass ich nicht gleichzeitig an zwei Orten sein konnte, zum Beispiel wegen der Proben und so weiter. In Spanien laufen die Dinge etwas anders als in Deutschland, schätze ich, und es gibt nicht immer schriftliche Verträge für Musiker [lacht]. Deswegen konnte ich der Uni nicht glaubhaft beweisen, dass ich in der Fehlzeit tatsächlich als Musiker gearbeitet hatte. So haben sie mich letztlich rausgeschmissen. Das war’s dann, und ich konnte nicht mehr das machen, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. 

Allein das Schlagzeugspielen blieb übrig. Also habe ich es einfach versucht. Ein für mich glücklicher Umstand war, dass dieser Zeitpunkt genau mit der Covid-Pandemie zusammenfiel. Also bekamen meine Online-Videos auf einmal sehr, sehr viele Klicks, weil viele Menschen zu Hause bleiben mussten und Zeit hatten. Das habe ich als Chance gesehen und gedacht, wenn ich soundso viele Follower hätte, dann wäre sicher auch jemand dabei, mit dem ich zukünftig spielen könnte. Das passierte zwar nicht, aber der Weg selber wurde zu meinem Geschäftsmodell. 

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Wie lange dauert es denn, bis ein Video fertig ist? 

Uh, das hängt natürlich vom Video selber ab, aber es kann schon ziemlich lange dauern – was natürlich anstrengend sein kann. Das Gute an der Sache ist jedoch, dass ich mir diese Zeit bewusst nehmen kann. Andere Leute gehen schließlich auch von morgens bis abends ins Büro. Ich wache auf, dusche, frühstücke, trainiere und setze mich ans Schlagzeug. 

Selbst wenn ich so viele Stunden hinter dem Kit verbringe, was gibt es Besseres?! Mein Haus hat knapp 60 Quadratmeter und besteht aus einem Schlafzimmer, einem Bad, einer Küche und meinem Studio. That’s it! Ich sehe das Drumkit von meinem Bett aus und umgekehrt [lacht], bin sauglücklich und brauche nicht mehr. Jeden Tag übe ich und entwickele Ideen für neue Videos. Manchmal spielst du dabei einen Song, den du schon dein ganzes Leben kennst, und das Video braucht vielleicht ein paar Minuten; manchmal gibt’s Videos, die Ewigkeiten in Anspruch nehmen – vor allem mit irgendwelchen Sticktricks oder sonst etwas Abgefahrenem. 

Ich habe sicher nicht von allem Ahnung, was ich da tue, aber wenn du etwas zweihundertmal hintereinander machst, dann wird’s irgendwann auch funktionieren, selbst wenn es nur per Zufall passiert. Versprochen! Das Schöne ist ja, dass im fertigen kurzen Video nur das Resultat zu sehen ist – und nicht der Weg, auf dem es zustande gekommen ist [lacht].

Wie viel Anläufe unternimmst du denn da normalerweise? 

Uh, viele. Manche von diesen dummen, verrückten Dingen brauchen Stunden, Tage oder auch mal Wochen. 

Videodreh und -nachbereitung liegen voll und ganz in den Händen von El Estepario Siberiano.
Videodreh und -nachbereitung liegen voll und ganz in den Händen von El Estepario Siberiano.

Wie lange bereitest du ein Video nach? 

Sagen wir mal, der Standard für die eigentliche Videoaufnahme liegt bei rund zwei Stunden. Dann kommt noch die technische Nachbereitung wie das Schneiden, Zoomen, farbliche Bearbeiten und so weiter dazu. Das mache ich ebenfalls alles selber. 

Natürlich könnte ich auch mit jemandem zusammenarbeiten, aber mein Workflow ist sehr tagesorientiert. Ich mache nicht zehn Videos hintereinander und habe dann den Rest der Zeit nichts mehr zu tun – so viele Ideen gleichzeitig habe ich auch gar nicht [lacht]. Meistens ist es so, dass ich morgens die Aufnahmen mache, dann zu Mittag esse und am Nachmittag editiere. Wenn ich dafür mit jemandem zusammenarbeiten würde, dann müsste ich mich auch nach ihm richten. 

Davon abgesehen finde ich es sehr wichtig, dass ich weiß, wie gewisse Dinge technisch funktionieren. Falls ich dann doch mal jemanden engagieren müsste, weiß ich, wovon ich rede und welcher Gegenwert dafür angemessen ist. Ich hatte mal jemanden anheuern wollen, aber derjenige hatte enorme Preisvorstellungen, weil manche Dinge ja schließlich soundso lange dauern würden. Da ich aber Bescheid wusste, wusste ich auch, dass das ziemlicher Quatsch war [lacht]. In Spanien laufen solche Dinge machmal halt etwas seltsam [lacht]. 

Wie lange bereitest du dich von der spielerischen Seite auf ein Video vor? 

Tatsächlich die ganze restliche Zeit, und ich tue es einfach gern. Wenn ich dann ein Video über ein bestimmtes Thema machen möchte, sind die technischen Voraussetzungen wie die Freehand-, eine spezielle Fingertechnik oder was auch immer bereits mehr oder weniger vorhanden. Meine technischen Übungen mache ich eigentlich täglich und routinemäßig. 

Videodreh und Bühnenperformance haben für El Estepario Siberiano ganz unterschiedliche Herausforderungen.
Videodreh und Bühnenperformance haben für El Estepario Siberiano ganz unterschiedliche Herausforderungen.

Gibt’s irgendetwas, das du überhaupt nicht spielen kannst?

Ja, zehntausend Dinge. Vor allem von Jazz habe ich überhaupt keine Ahnung. Ich finde es immer ganz spannend, wenn du, wie ich jetzt beim Meinl Drum Festival, bei einem Drummer Meeting spielst: Da gibt es hinter der Bühne niemanden, der nicht supernervös wäre. 

Du kannst einfach nicht das spielen, was die anderen machen, denn du hast dich in einem bestimmten Gebiet spezialisiert. In diesem Bereich hast du dann sozusagen die Super-Power, in vielen anderen aber eben nicht [lacht]. Das gilt für alle Musiker, die voreinander deswegen solchen Respekt haben. Ich habe wie gesagt mit Jazz meine Schwierigkeiten, und superschnellen Metal über 200 bpm kann ich auch nicht. So was wird in meinen Videos also eher nicht vorkommen [lacht]. Von außen betrachtet sieht es immer so aus, als ob man alles könnte, aber die Wahrheit ist, dass man ja schließlich auch nur das zeigt, was man kann. Das erzeugt ein ziemlich falsches Bild [lacht].  

Besonders publikumswirksam sind Videos, bei denen du zum Beispiel ein bekanntes Metal-Intro mit nur einem einzigen Stock spielst, während du mit anderen Hand seelenruhig einen Kaffee trinkst… 

So was macht natürlich Eindruck, aber wenn du mal genauer hinschaust, dann stellst du fest, dass so was nicht wirklich schwierig ist. Dieses Intro [„Natural Born Killer“ von Avenged Sevenfold, ] besteht einfach aus soundso vielen Zutaten, die du dir draufschaffen und auf das Spiel mit einer Hand übersetzen musst.

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Ich war glücklicherweise einer der Ersten oder vielleicht sogar der Erste, die so was gemacht haben. Solche Videos haben zig Millionen Aufrufe, und die Leute, vor allem diejenigen, die nicht selber Schlagzeug spielen, halten dich schlicht für verrückt. Aber da draußen sind so viele Musiker, die weit Verrückteres anstellen. 

Es gibt einige Drummer mit nur einem Arm, Rick Allen von Def Leppard ist nur der bekannteste, und sie alle machen ihren Job. Es gibt auch Drummer, die Double-Bassdrum mit einer Beinprothese spielen. Das alles machen sie seit Jahren, um ihre tägliche Arbeit zu erledigen, aber kaum jemand bekommt es mit. Derart spektakuläre Videos sind schlussendlich einfach wichtig für meinen Job. 

Abgesehen von den Videos, ruft’s dich nicht manchmal auch eher auf die Bühne, und das nicht nur bei Drummer-Events? 

Um ehrlich zu sein, bekomme ich dafür nicht so viele Anrufe. Es gab in der Vergangenheit schon welche, aber die meisten Angebote hätten von mir verlangt, dass ich umziehe. Deswegen habe ich sie abgelehnt. Seit einiger Zeit spiele ich mit Residente, einem Künstler aus Puerto Rico, live zusammen. Den kennt man zwar in Deutschland wahrscheinlich nicht so sehr, aber er hat als so etwas wie ein spanischer Eminem eine riesige Fanbase. 

Ich hoffe, dass ich das auch in Zukunft weitermachen kann. Wir spielen vor tausenden Menschen – aber ich muss dafür nicht umziehen. Daneben habe ich auch noch meine eigene Band The Cost. Ich muss natürlich schauen, dass ich das alles unter einen Hut bekomme, was nicht so einfach ist. Aber ich bin immer für alles offen. 

Wie gehst du mit deinem Sound und der bei manchen Videos geforderten Konsistenz um? 

Wenn du beispielsweise an diese Safri-Duo-Nummer [„Played A-Live, The Bongo Song“, ] denkst, dann brauchst du einfach diese brutale Gleichförmigkeit. Das Gute ist, dass du deswegen die Dynamik mehr oder weniger vergessen kannst. 

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Im Grunde muss ich versuchen, eine Maschine zu sein. Die Songs sind im Original schließlich programmiert. Bei einer solchen Nummer liegt der Fokus, und das ist das Schlechte, eher auf Power als auf Dynamik. Da geht’s im Wesentlichen um Wiederholung, und die darf über den Song hinweg nicht an Kraft verlieren. Ich hoffe, ich hab’s beim Festival-Liveauftritt nicht verkackt [lacht]. 

In Sachen Polyrhythmik, Unabhängigkeit und Koordination, was hat für dich grundlegendere Bedeutung?

Uh, ich denke Koordination. Nach einhundert Stunden des Übens von Koordination kannst du vielleicht von Unabhängigkeit sprechen. Am Anfang musst du dir jeden Bestandteil dessen, was du spielen möchtest, einzeln vornehmen und üben. Danach kommen die Variationen davon auf den Plan. Wenn du mehr oder weniger alle durch hast, dann kannst du dich vielleicht frei in der ganzen Sache bewegen. Die einzelnen Bausteine basieren alle auf Koordination, und da musst du ganz genau wissen, was du tust. 

Was steht bei dir als Nächstes an? 

Ich denke, ich werde mal ein wenig ausspannen [lacht]. In den letzten Wochen hatte mit meinem Rücken Probleme: Beim Training ist mir eine Bandscheibe rausgesprungen, was zur Folge hatte, dass ich meine Beine nicht mehr richtig gespürt habe. Ich hatte schon Schiss, denn am Anfang lag ich nur noch im Bett und konnte nicht mal mehr richtig aufstehen. Aber letztlich ist alles gut gelaufen, und ich konnte das Meinl Drum Festival spielen. Vielleicht mache ich auch noch ein paar Videos, wenn ich wieder zu Hause bin, aber ein bisschen Entspannung wird sicher nicht schaden. 

Na ja, live zu spielen ist auch eine andere Herausforderung als zu Hause Videos aufzunehmen… 

Ja klar, vor allem weil ich viele der Songs auch noch nie live gespielt habe. Die Live- sind auf jeden Fall herausfordernder als die Videoversionen. Außerdem kannst du live natürlich nicht schneiden [lacht]. Eine bestimmte technische Geschichte mit den Füßen für zehn Minuten durchzuhalten, das musste ich in der Vorbereitung echt üben. 

Bei einem Video kannst du mit dem Wechsel der Kameraposition auch mal eine Pause machen. Die Vorbereitung für den Livegig hat schon viele, viele Stunden gebraucht, bevor sich die Muskeln an die Herausforderung gewöhnt hatten. Die Bühne ist eine ganz andere Geschichte. 

Biografie: 

Jorge Garrido, besser bekannt als El Estepario Siberiano, wurde 1996 im spanischen Valencia geboren. Von 2020 bis 2023 gehört er der spanischen Metalband Saratoga an. Er tourt mit dem puertoricanischen Rapper Residente und hat mit The Cost seine eigene Metalband. Seit 2019 macht er auf seine ganz eigene Weise (Social-Media-)Videos, die oftmals im „Viralgang“ weltweit viele Millionen Zuschauer erreichen. 

Website: www.elestepariosiberiano.com

Equipment El Estepario Siberiano

Equipment:

  • Drums: Pearl 
  • „Professional“ in White Marine Pearl oder „Masters Maple Pure” in Aqua Turquoise Stripe
  • 22“ x 16“ Bassdrum
  • 10“ x 7“, 12“ x 8“ Toms
  • 14“ x 14“, 16“ x 16“ Floortoms 
  • 14“ x 6,5“ „Sensitone Brass“-Snaredrum
  • 14“ x 6,5“ „Reference One Brass“-Snaredrum
  • 14“ x 5“ „Reference One Brass“-Snaredrum
  • 14“ x 6,5“ „Ultracast“-Snaredrum 
  • 14“ x 6,5“ Primal Collective Copper
  • Hardware: Pearl
  • „Demon XR“-Pedale
  • „Demon Drive Direct“-Pedale
  • „Eliminator Redline“-Pedale
  • 1030 Series Hardware
  • Cymbals: Meinl
  • 10“ „Byzance Polyphonic“-Splash
  • 15“ „Byzance Vintage Pure“-Hi-Hat
  • 20“ „Byzance Trash“-China
  • 20“ „Pure Alloy Custom Medium Thin“-Crash
  • 20“ „Pure Alloy Extra Hammered“-Crash
  • 22“ „Artist Design Lunar“-Ride
  • Percussion: Meinl
  • 14“ Aluminum-Caixa
  • 7“ und 8,5“ Diego-Camacho-Signature-Bongos
  • 7,75“ Mike-Johnston-Groove-Bell
  • Drumheads: Evans
  • Sticks: Meinl (El Estepario Signature) 
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Harry sagt:

#1 - 29.07.2026 um 11:04 Uhr

0

Band heiß laut Internet "Saratoga" (nicht "Saragota").

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