Anzeige

Crazy Bass Techniques: Bassspielen 2.0?

Seit der Markteinführung des ersten serienmäßig hergestellten E-Basses – dem Fender Precision Bass – im Jahr 1951 hat unser Lieblingsinstrument einen langen Weg zurückgelegt. Angefangen hat diese Entwicklung bei den Bass-Heroes der ersten Stunde, wie James Jamerson, Andrew “Blueblood” McMahon oder Ladi “Mr. Knackbass” Geisler. Etwas später gab es Innovatoren wie Jaco Pastorius, Larry Graham, Stanley Clarke, Louis Johnson oder Jeff Berlin, und die 80er-Jahre brachten u.a. Billy Sheehan, Jonas Hellborg oder Mark King hervor. In den 90ern traten Virtuosen wie Victor Wooten, Steve Bailey oder Oteil Burbridge auf den Plan, und in den letzten Jahren wussten uns Federico Malaman, Matthew Garrisson oder Hadrien Feraud zu faszinieren. Man sollte meinen, so langsam wäre der Zenit des Bassspiels erreicht – oder etwa nicht?

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=Xovazr11TS8)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=Xovazr11TS8)


Tatsächlich treten auch in der heutigen Zeit vor allem über die Videoplattform YouTube immer wieder neue Musiker in Erscheinung, die die Grenzen des Instrumentes immer wieder ein Stückchen weiter stecken!

Einer dieser Künstler ist John Ferrara, der bei der sehr abgedrehten New Yorker Instrumentalband Consider The Source spielt. Die Band besteht schon seit 2004 und brachte in dieser Zeit sechs Studioalben und drei Livescheiben heraus.

John Ferrara habe ich euch vor einiger Zeit schon einmal in einem Artikel vorgestellt, aber das heutige Video nehme ich zum Anlass, um euch den New Yorker mit seinen verrückten Ideen für sein Bassspiel noch einmal gesondert ans Herz zu legen.

In dem Clip präsentiert Ferrara auf seinem Fodera-Fünfsaiter und über ein stattliches Hartke-Stack einige der bemerkenswerten Spieltechniken, die er bei Consider The Source einsetzt. Mir gefallen die Frische und der unvoreingenommene Innovationsgeist, die John Ferrara an den Tag legt – Techniken dieser Art bieten definitiv ganz neue Impulse für unsere Zunft!

>>>Auch interessant: In diesem Testmarathon zum Thema “Edelbässe” machen wir euch den Mund wässrig!<<<

In diesem Sinne: Lasst euch inspirieren – und dann ab an euer Instrument und üben, üben, üben!

Viel Spaß mit dem Clip!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hot or Not
?
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=Xovazr11TS8)

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Lars Lehmann

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Bass lernen für Anfänger (Teil 5): Bassspielen mit Leersaiten

Workshop

Kontrabassisten benutzen sie so oft wie möglich - aber sollten E-Bassisten ebenfalls häufig Leersaiten benutzen, oder diese lieber meiden? Die Antworten auf diese Fragen in unserem Artikel sind vielfältig!

Bass lernen für Anfänger (Teil 5): Bassspielen mit Leersaiten Artikelbild

"Ich habe dafür bezahlt, also spiele ich sie auch!" Dieses Argument wäre vielleicht nicht das passendste, wohl aber das witzigste, um so häufig wie möglich Leersaiten zu nutzen. Uns geht es heute aber vorrangig um klangliche Aspekte bei der Verwendung von offenen Saiten (engl. "open strings"), und wie bei nahezu jedem Thema gibt es auch hier kein eindeutiges "richtig oder falsch". Bei E-Bass besteht wie bei allen Saiteninstrumenten generell die Möglichkeit, ein und denselben Ton an verschiedenen Stellen auf dem Griffbrett zu spielen. Ein ganz besonderer Fall ist hier das Spiel mit den sogenannten Leersaiten, denn sie besitzen klanglich einen anderen Charakter als gegriffene Töne. Gleichzeitig schaffen sie uns aber auch Erleichterung, da wir keinen Ton mit den Fingern der Greifhand auf das Griffbrett drücken müssen. Mancherorts liest man daher, dass man möglichst immer Leersaiten nutzen sollte, wenn sie zur Wahl stehen. Genauso gibt es aber die These, offen gespielte Basssaiten möglichst zu vermeiden. Was denn nun? Bei der Beantwortung dieser Frage soll der heutige Artikel helfen!

Bass lernen für Anfänger (Teil 6): Wie viel Kraftaufwand brauche ich beim Bassspielen?

Workshop

Wie viel Kraft ist tatsächlich notwendig, um einen sauberen Ton am Bass zu erzeugen? Das Spielen mit zu hohem Kraftaufwand gehört zu den häufigsten Fehlern bei Anfängern wie auch vielen Profis.

Bass lernen für Anfänger (Teil 6): Wie viel Kraftaufwand brauche ich beim Bassspielen? Artikelbild

Ein weit verbreitetes Vorurteil über das Bassspielen ist, dass man dafür eine Menge Kraft braucht. Die im Vergleich zur Gitarre deutlich dickeren Saiten und die größeren Ausmaße des Instruments können ja diesen Eindruck auch leicht aufkommen lassen. Tatsächlich ist das Spielen mit zu hohem Kraftaufwand einer der häufigsten Fehler, den sowohl Anfänger als auch viele Profis gleichermaßen begehen. Dies gilt vor allem für die Greifhand, welche die Töne auf dem Griffbrett greift, und führt von konditionellen Problemen bis hin zu Schmerzen oder gar ernsthaftem Stress mit den Sehnen und der Muskulatur. Damit es gar nicht so weit kommt, wollen wir dir in diesem Workshop zeigen, wie viel Kraft tatsächlich notwendig ist, um einen Ton am Bass zu erzeugen - und wie man von schlechten Angewohnheiten (wie zu festes Drücken mit den Fingern der Greifhand) wieder loskommt.

Alles über Dynamik beim Bassspielen

Workshop

Die Dynamik innerhalb unseres Bassspiels ist ein entscheidender Beitrag zum Groove der ganzen Band. Doch das wahre Potenzial des dynamischen Spiels bleibt leider häufig auf der Strecke!

Alles über Dynamik beim Bassspielen Artikelbild

Die Dynamik innerhalb unseres Bassspiels ist ein entscheidender Beitrag zum persönlichen Groove - und somit letztendlich zum Groove der ganzen Band. Mehr Gründe für einen Bass-Workshop zum Thema „Dynamik beim Bassspielen“ braucht man wohl nicht! Leider gibt es bei diesem Thema häufig Verbesserungsbedarf. Den folgenden alten Musikerwitz kennt sicher jede(r) Musiker:in: „Sagt der Bassist zum Gitarristen: ‚Spiel doch endlich mal dynamischer!’. Der Gitarrist antwortet: ‚Ja, wie denn? Ich spiel doch schon so laut ich kann!’" Obwohl dieser Kalauer schon einen langen Bart hat, steckt in ihm immer noch viel Wahres: Das wahre Potenzial des dynamischen Spiels bleibt nämlich nach wie vor häufig auf der Strecke!

Testmarathon Bass-Ukulelen: Was du über die Bass-Ukulele wissen musst!

Test

Sie sind winzig, bringen aber einen erstaunlich erwachsenen Basston mit sich: Bass-Ukulelen! In unserem Testmarathon präsentieren wir euch eine ganze Reihe dieser begehrten "Minis" ...

Testmarathon Bass-Ukulelen: Was du über die Bass-Ukulele wissen musst! Artikelbild

Es ist gute 15 Jahre her, da bekam der Bassmarkt Zuwachs aus einer Richtung, mit der wohl niemand gerechnet hätte: Die Bass-Ukulele besitzt zwar ein vollkommen anderes Handling als ihre großen Brüder - die E-Bässe - sie ist jedoch ein grandioser Blickfang auf der Bühne und macht einfach richtig viel Spaß! In diesem Testmarathon beantworten wir alle wichtigen Fragen rund um die Bass-Ukulele und helfen bei der Kaufentscheidung!

Bonedo YouTube
  • Darkglass Microtubes B1K - Sound Demo (no talking)
  • Franz Bassguitars Wega 5 Fanned Fret - Sound Demo (no talking)
  • Bass Strings for Drop Tunings - Sound Demo (no talking)