Während heutzutage kaum noch Videos außerhalb des Low-Budget-Bereichs produziert werden, oder gleich mit dem iPhone (wie bei Lady Gaga), gab es Zeiten, in denen ein Musikvideo fast schon einem Kinofilm gleichkam. In diesem Ranking schauen wir auf die 10 teuersten Musikvideos der Musikgeschichte.

Gerade Michael Jackson könnte man als King of Musikvideos bezeichnen: Mit viel Liebe, Detailbesessenheit und ordentlich Budget machte er seine Visuals zu kleinen Meisterwerken. Wie oft er es damit in die Top 10 schafft, bleibt erst mal offen.
Wichtig für die Auswertung: Wir berücksichtigen nicht nur die damaligen Produktionskosten, sondern auch die Inflation. Nicht mit einbezogen sind dagegen z. B. Marketing- oder Sendezeit-Kosten, weil sie nicht direkt zur eigentlichen Videoproduktion gehören.
Platz 10: Rollin’ (Air Raid Vehicle) – Limp Bizkit
Jahr: 2000
Regie: Fred Durst
Kosten: 3.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 5.477.681 US-$
Platz 9: Feelslikeimfallinginlove – Coldplay
Jahr: 2024
Regie: Ben Mor
Kosten: 3.548.100 US-$
Inflationsbereinigt: 3.548.100 US-$
Platz 8: Make Me Like You – Gwen Stefani
Jahr: 2016
Regie: Sophie Muller
Kosten: 4.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 5.240.710 US-$
Platz 7: You Rock My World – Michael Jackson
Jahr: 2001
Regie: Paul Hunter
Kosten: 4.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 7.103.176 US-$
Platz 6: Black or White – Michael Jackson
Jahr: 1991
Regie: John Landis
Kosten: 4.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 9.234.302 US-$
Platz 5 der teuersten Musikvideos: Estranged – Guns N’ Roses
Jahr: 1993
Regie: Andy Morahan
Kosten: 5.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 10.883.437 US-$
So eine Powerballade wie Estranged braucht natürlich auch ein Power-Video. In diesem hier sehen wir die Band oft Live, mit Bildern untermalt, die der Story dienlich sind.
Platz 4: Bedtime Story – Madonna
Jahr: 1995
Regie: Mark Romanek
Kosten: 5.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 10.317.755 US-$
Platz 3: Express Yourself – Madonna
Jahr: 1989
Regie: David Fincher
Kosten: 5.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 12.683.221 US-$
Platz 2: Die Another Day – Madonna
Jahr: 2002
Regie: Traktor
Kosten: 6.100.000 US-$
Inflationsbereinigt: 10.663.996 US-$
Platz 1: Scream – Michael Jackson & Janet Jackson
Jahr: 1995
Regie: Mark Romanek
Kosten: 7.000.000 US-$
Inflationsbereinigt: 14.444.857 US-$
Ein Musikvideo der Königsklasse – vor allem preislich. Durch enorme Bühnenbild-Bauten, Drehs auf sieben Soundstages und für die 90er Jahre ziemlich komplexe Morphing-Tricks schießt das Budget von Scream in Regionen, die für viele eher nach „Traum vom Eigenheim“ klingen als nach Musikvideo.
Unser Platz 1 hat sich die Goldmedaille verdient: Dieser Clip war teurer als eine Folge Game of Thrones und kostete grob das Vierfache von Whiplash. Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen. Mit seinen ikonischen Sci-Fi-Momenten katapultiert sich Scream in Preissphären, von denen andere Artists vermutlich nicht einmal zu träumen gewagt hätten.
























