Soundboks Mix Test

Mit der Soundboks Mix kommt die brandneue, stylische und kompakte Ausgabe der Soundboks 4 in die Testredaktion. Dieser mobile Bluetooth-Lautsprecher wurde gegenüber der GO nicht nur im Look sondern auch in der Treibergröße und somit in den Klangeigenschaften verändert und möchte eure neue Party- und Teamsport-Weapon für Indoor und Outdoor sein. Die Box bietet neben App-Steuerung, Team-Up-Mode, IP65-Spritzwasserschutz, austauschbarem Akku und Aux-In vor allem eines: viel Spaß und mächtig viel Sound, wohin ihr auch geht …

Soundboks Mix Test

Soundboks Mix – das Wichtigste in Kürze

Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • lange Akkulaufzeit
  • professionelle Verarbeitung
  • austauschbarer Akku mit USB-C-Port für mobile Endgeräte
  • satter Sound
  • Kopplung von 5 Soundboksen via SKAA (3 via SKAA Pro)
  • hoher Spaßfaktor
  • kompaktes Format
  • Ladestandanzeige am Akku
  • nützliche Smartphone App verfügbar
Contra
  • nur Miniklinken-Eingang (kein XLR/6,3-mm)
  • Preis
  • keine Klangregelung an der Hardware (EQs, Presets durchschalten etc.)

  • robuster, mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit SKAA-Technologie und Team-Up-Mode
  • für Party, Teamsport, Indoor, Outdoor, Baggersee, Park und Piste
  • lange Akkulaufzeit und optionale Wechselakkus für stundenlangen Partyeinsatz
  • gute Klangeigenschaften und App-Steuerung
  • abnehmbarer Front-Grill, nützliches Zubehör erhältlich
  • Soundboks 4 Designsprache und größere Treiber als die Soundboks Go

Was ist im Lieferumfang der Soundboks Mix?

Soundboks Mix wird in einem braunen Karton mit weißer Schrift angeliefert, indem gut verpackt zwischen Formteilen in einem Stofftuch die Box residiert. Aus der Stofftasche befreit, stelle ich den Speaker mittels Handgriff auf den Tisch für eine erste Begutachtung. Und der Griff ist hier mal richtig ordentlich bemessen. War bei der Soundboks Go noch ein elastischer Riemen zum Transportieren verbaut, findet sich hier eine ordentlich große Aussparung zum Greifen, mit der selbst Riese Hagrid aus Harry Potter zurechtkommen sollte. Im Karton finde ich neben der Soundboks Mix noch ein USB-Kabel und einen Beipackzettel mit einem QR-Code. 

Wie ist die Verarbeitungsqualität der Soundboks Mix?

Die Soundboks Mix ist ausgesprochen gut verarbeitet. Man braucht nur mal mit der Hand gegen das Chassis zu klopfen und merkt, dass hier nichts wackelt oder klappert. Das Gehäuse besteht aus aus ABS und Polycarbonat, an dessen Kanten große Silikon-Eckschutzkugeln vor Aufprall schützen, wie man es von der großen Soundboks kennt. Die Mix kann einem auch mal umkippen und landet weich auf dem Silikonkautschuk. Und wenn sie auf dem Boden steht, dann gibt es – Stichwort Getränkepfütze – genug Abstand zum Chassis. Bei der Go gab es stattdessen einen Gummistreifen ums Gehäuse. Ich präferiere hier die Kugelecken, keine Frage. 

Kanten mit große Kugelecken bei der Soundboks Mix
Kanten mit große Kugelecken bei der Soundboks Mix

Die Lautsprecher werden vorn von einem Stahlgrill in Form eines Waben-Lochblechs kompetent geschützt, hinter dem mit Soft-Foam besetzte Vibrations- und Stoßfänger verbaut sind. In den Kugelecken sind Inbusschrauben zu entdecken – so könnt ihr die Front abnehmen und selbst lackieren, möglicherweise auch Austauschfronten im Webstore bestellen, falls der Hersteller diese anbieten wird. Auch ein Bassreflexport ist hier zu sehen.

Stahlgrill in Form eines Waben-Lochblechs bei der Soundboks Mix und Vibrationsfänger mit Soft-Foam
Stahlgrill in Form eines Waben-Lochblechs bei der Soundboks Mix und Vibrationsfänger mit Soft-Foam
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Soundboks Mix
Soundboks Mix Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

An der Rückseite der Soundbox Mix

… ist das Akkufach zu finden für die austauschbare „Tha Battery“. Die linke Seite gibt sich puristisch, wohingegen sich auf der rechten Außenseite das Regelwerk die Ehre gibt. Unten drunter finden sich der Stativ-Flansch und eine Öse mit Innengewinde, an der man zum Beispiel den optionalen Tragegurt The Strap 2.0 anbringen kann.

Mögen manche Party-Bluetooth-Boxen so ein bisschen eine Anlehnung an den Ghettoblaster-Style der Late 80s an den Tag legen, ein spaciges Design in den Vordergrund stellen oder mit integrierten Lightshows aufwarten, ist das bei der Soundboks Mix ganz anders. Dieser Speaker ist einfach Box-Design durch und durch, und das steht im gut. Zudem ist er mit der speziellen SKAA-Funktechnologie für drahtlose Audiogeräte ausgerüstet und setzt anstelle von Radio, USB-Player oder SD-Slot konsequent auf Bluetooth-Audio. Allerdings in der Version 4.2 statt 5.x. Dazu gibts einen Aux-In für erweiterte Setups. 

Soundboks Mix mit Aux-Input
Soundboks Mix bietet einen Aux-Input aber weder XLR noch 6,3-mm-Klinke

Dass es weder XLR noch Standardklinke oder Cinch gibt, mag konzeptionell ins Gesamtbild passen, allerdings beraubt man sich damit doch einiger Optionen, denn auch als Amp oder für Moderationen sehe ich hier Potenzial. Doch der Anschluss von Mikro, Gitarre und Co würde einen externen Mixer einberufen. Die gibt´s aber auch mit Akku.

Etwas schade finde ich zudem, dass es keinen Audio-Ausgang gibt, um das Gerät direkt mit anderen Speakern zu verbinden, die nicht aus dem Soundboks/SKAA-Kosmos kommen, wenngleich das auch wieder irgendwie stringent ist.

Was wiegt die Soundboks Mix und wie groß ist sie?

Soundboks Mix misst 84 x 342 x 276 mm und bringt 9,7 kg inklusive Batterie auf die Waage. Damit ist sie fast 7 kg leichter als die SB4 und liegt in etwa gleichauf mit der Soundboks Go. Sicher nichts, was man längerfristig mit sich umherschleppen möchte, aber auf den Tisch stellen oder auf dem Stativ anbringen etc. lässt sie sich von einer Person schon recht bequem. 

Soundboks Mix mit Aux-Input

Wie sind die Techspecs der Soundboks Mix und wie laut ist sie?

Die Soundboks Mix Boxen beherbergen einen 10-Zoll-Woofer und 1,2-Zoll-Tweeter, die von 2x 72 Watt Texas Instruments Class-D-Verstärkern befeuert werden. Die prognostizierte Laufzeit bei Vollausschlag soll 8 Stunden betragen und 40 Stunden bei loungiger Zimmerlautstärke. Im Speaker findet sich ein Pulse-Reflex-Port und die Box tritt mit einem maximalen Schalldruckpegel von 121 dB ins Rampenlicht. Der Frequenzbereich liegt bei 40 – 20000 Hz. 

Damit ist sie leiser als die SOUNDBOKS 4 (126 dB SPL, 3 x 72 Watt) und liegt auf dem Papier mit der Soundboks Go nominell etwa gleichauf.

Soundboks 4
Die SOUNDBOKS 4

Welcher Akku ist dabei, wie lange sind die Ladezeiten und sind die Soundboks-Wechselakkus/Batterien kompatibel?

Mit der Soundboks Mix erhaltet ihr das Battery Pack BB4, ein 99,84 Wh/7.8 Ah-Lithium-Eisen-Akku „in Militärqualität“, den ihr mit dem SOUNDBOKS-Ladegerät (optional, 59,- Euro) innerhalb von nur zwei Stunden vollständig mit Energie betankt. Alternativ könnt ihr ein USB-C-PD-kompatibles Netzteil verwenden. Die Mix ist aber auch mit den Akkus der SB4/SB3/SBGo kompatibel.

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Soundboks The Charger
Soundboks The Charger
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Soundboks The Backpack
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Soundboks Lightboks
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Soundboks The Battery
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Battery Pack BB4, ein 99,84 Wh/7.8 Ah-Lithium-Eisen-Akku
Battery Pack BB4, ein 99,84 Wh/7.8 Ah-Lithium-Eisen-Akku

Dank integriertem USB-C-Anschluss (10 W USB PD, 5 V 2 A) lassen sich damit auch mobile Endgeräte laden, wobei euch eine integrierte 5-stufige LED-Statusanzeige gern Auskunft über den Akkustand gibt. Gut auch, dass die Soundboks beim Musik abspielen gleichzeitig aufgeladen werden kann. Aufladen und Musik abspielen – das ist mein Stichwort für den Übergang in den Praxisteil …

„Tha Battery“ – auswechselbarer Akku mit Ladestandsanzeige und USB-C
„Tha Battery“ – auswechselbarer Akku mit Ladestandsanzeige und USB-C

Soundboks Mix im Praxischeck

Nach gut zwei Stunden “an der Steckdose” nehme ich die Soundboks in Betrieb, um zu schauen, welche Power sie hat und wie sich darauf Einfluss nehmen lässt. Viele Bedienelemente gibt es an der Hardware schließlich nicht. Zunächst müsst ihr den Akku hinten einschalten, der euch den Ladezustand auch gleich mit auf den Weg gibt.

Dann den ansehnlich daumengroßen Einschaltknopf auf der linken Seite betätigen. Daraufhin visualisiert euch ein heller LED-Rahmen um den Lautstärkeregler das aktuelle Level. In Anlehnung an den Film Spinal Tap gibt´s s hier nicht auf die Zwölf, sondern auf die Elf bei vollem Anschlag. Die Einschaltfunktion wurde übrigens bei der Soundboks Go als Push in den Drehregler integriert, gefällt mir aber so besser.

Der schnellste Weg zum Sound

… ohne App ist ganz einfach, den Speaker einzuschalten, am Smartphone auszuwählen und Musik abzuspielen wie bei jeder anderen BT-Box auch. Und klar, ihr könnt die Box nicht nur via Smartphone ansteuern, sondern über jedes Gerät, dass sein Audiosignal über BT rausschicken kann. 

SBMix startet dann von Haus aus im Bass+ und das klingt auf halber Lautstärke schon mal ganz schön satt. Ich lade derweil die App aus dem App Store – gibts für Apple und Android versteht sich – und verbinde im Anschluss die Soundboks mit der App. Bevor es an den „Soundcheck“ der Presets bei unterschiedlichen Lautstärken geht, lasse ich die Box erstmal auf dem Tisch bei mittlerer Lautstärke ein paar Stunden „eingrooven“. 

Soundboks Mix App

Dabei ist noch zu bemerken, dass es durchaus einen klanglichen Unterschied macht, wie ihr die Soundboks aufstellt. Steht sie auf einem Tisch in der Nähe einer Wand oder auf dem Boden, nimmt man den Bass reflexions- und resonanzkörperbedingt etwas stärker wahr. Ist die Soundboks beispielsweise auf einem Stativ montiert, ist der Bass-Sound etwas sauberer.

Welche Funktionen bietet die Soundboks App für den Mix Speaker?

Die SOUNDBOKS App ermöglicht euch, detailliertere Einstellungen für den Lautsprecher vorzunehmen, allen voran die Klangregelung und das Soundboks-Team-Building. Außerdem spielt ihr damit Firmware-Updates auf – was in meinem Fall gleich von der App eingefordert wurde, welchem ich nachgekommen bin. 

Soundboks Mix App

Obendrein könnt ihr erweiterte Funktionen festlegen wie Pincode-Zwang fürs Pairing oder Bedienelemente an der Hardware gegen Spaßvögel sperren. Ebenso Auto Connect zum Smartphone aktivieren und den SKAA-Pro-Modus zur Reduzierung der Latenz für die „Boxen-Gang“ aktivieren.

Soundboks Mix App

Welche Sound-Optionen bietet die Soundboks Mix und wie klingt sie?

Der Bluetooth-Speaker hat drei Presets an Bord, namentlich Outdoor, Indoor, Bass+, die im Gegensatz zu der Soundboks 4 etwas angepasst wurde. Außerdem bietet der User-Modus die Möglichkeit, individuelle Klangkurven anhand von sechs Punkten im grafischen EQ zu definieren.

Indoor Mode

Indoor setzt auf ein ausgeglichenes Frequenz-Setting, ohne einen Bereich speziell zu betonen, und ist zum Beispiel eine gute Wahl für Audio-Listening in Innenräumen bei moderaten Lautstärke-Verhältnissen oder wenn man einfach ein bisschen auf Erkundungstour für neue Tracks ist und diese mit natürlichem Sound ohne Boost eines speziellen Frequenzbereichs anhören möchte, wie wir es im Test mit den wöchentlichen Neuerscheinungen bei einem Streaming-Dienst gemacht haben.

Die Box liefert einen transparenten Sound. Das passt. Und wenn es doch eine After-Work-Party oder Wohnzimmer-Party sein soll, dafür ist der Indoor Mode auch geeignet, wenn ihr keine zusätzliche Bassanhebung braucht, was mich zum nächsten Preset führt…

Soundboks Mix Indoor

Outdoor Modus – Party im Grünen

Outdoor, wo es naturgemäß etwas mehr Wumms braucht als drinnen, betont man mit dem gleichnamigen Preset den Bass ein wenig und nimmt zudem die Mitten etwas zugunsten der Höhen zurück, was „an der frischen Luft“, für einen präsenteren Sound sorgt. Ein paar Dance-, House- und Techno-Tracks sorgen im Test für Party-Sound, der sich gut durchsetzt und die Lightboks ist eine passende Unterstützung für´s visuelle.

Soundboks Mix Outdoor

Bass+ – für die fetten Sounds

Bass+ ist sicher selbsterklärend: Hier bekommt der Bass den kräftigsten Schub von allen Presets. Ich habe mit Techno, Trap und Rage ein paar Vertreter des mächtigeren Basssounds abgefeuert und die Box brachte mit dem 10-Zöller und 1,2-Zoll-Tweeter ein erstaunlich gutes Ergebnis. Das Teil ist in diesem Preset mal richtig schön laut und basslastig, dass man auch auf etlichen Metern Entfernung noch zum Tanzen animiert wird. Damit habt ihr die Party in der Tasche. Besonders, wenn ihr gleich zwei davon im Team spielen lasst.

Hier gibt´s auf die Elf!
Hier gibt´s auf die Elf!

Doch klar, Tiefbassgewitter wie von einem Subwoofer dürft ihr hier nicht erwarten, und auf Stufe 11 kam ich schon an die Grenzen des Machbaren. Was ich in diesem Zusammenhang noch etwas schade finde: Man kann keine unterschiedlichen User-Presets für seine Box abspeichern. Könnte man das nicht via FW-Update nachreichen? Außerdem fände ich in Intervallen aktualisierte Infos zur konkreten Restlaufzeit des Akkus statt der Maximallaufzeit vorteilhaft.

Stichwort Aux-In

Mit dem Aux-Eingang bietet sich die Möglichkeit, kabelgebundene Geräte anzuschließen, die ihr für eure Performance nutzen wollt oder als Abspielgerät einsetzt. Ein Klassiker hier – wenn auch aus der Mode gekommen – der MP3-Player. Vielmehr sehe ich hier aber die Möglichkeit, einen DJ-Mixer oder Controller anzuschließen (Adapterkabel vorausgesetzt) und mit den Soundboksen zu arbeiten. 

Ob es sich dabei um ein akkubetriebenes DJ-Komplettsystem wie Denon Prime GO+ handelt oder ob ihr einen Controller nutzt, der seinen Saft vom Laptop bekommt, oder ob ihr ein Tablet zum Mixen benutzt – die Möglichkeiten für ein mobiles DJ-System sind vielfältig.

SETUP MIT HARDWARE
Die Soundboks besitzt einen Aux-In und ist auch mit Hardware und passenden Adaptern vielseitig nutzbar

Noch mehr Soundboksen – der Team-Up-Modus, SKAA Bond und Cluster Mode

Der einfachste Weg, mehrere Soundboksen miteinander zu verbinden, führt über die App. Hier müsst ihr lediglich ein neues Gerät hinzufügen, und nach erfolgreicher Suche wählt ihr aus, welche Box den Host und welche den Slave darstellt und ob eine L/R-Anordnung gewünscht ist.

SKAA ist eine drahtlose Audio-Übertragungstechnologie, WLAN-frei und flexibel, mit großer Reichweite, geringem Stromverbrauch und niedriger Latenz. SKAA-Zellen können miteinander kombiniert werden und so konfigurierbare Audio-Netzwerke bilden. Bis zu fünf Soundboksen können sich im SKAA-Modus verbinden. Außerdem lässt sich bei den neueren Soundboksen der Modus “SKAA Pro” aktivieren, der die Latenzzeit halbiert (19 ms vs. 38 ms), allerdings auf zwei Empfänger, sprich drei Boxen beschränkt ist. Das funktionierte über die App sehr komfortabel, wobei auch der Wechsel des Hosts on the fly möglich ist.

Was macht die Bond-Taste bei der Soundboks und was ist die Green-List?

Mit dem Bond-Button legt ihr die Betriebsart für den Join-Modus gegenüber eines Hosts fest, was durch verschiedene Farbzustände der LED visualisiert wird. Von Haus aus leuchtet die LED bei einem Join orange und wechselt auf den Status grün, wenn die Box mindestens 30 Minuten verbunden war. Dann landet sie in der „Green List“ und sucht beim nächsten TeamUp automatisch nach dem zuvor verbundenen Host. Die einzelnen Modi Operandi schaltet ihr per mehrfachem Drücken durch.

  • Grüner Modus: sucht Speaker auf der „Green List“ um diese einzubinden
  • Amber Modus: fahndet nach neuen Lautsprechern, die noch nicht in die Green List aufgenommen wurden
  • Red Mode: spielt nur die jeweiligen Speaker von der “Green List”

Wollt ihr gleich mehrere Soundboksen beim Einschalten zu einem Cluster verbinden, haltet ihr beim Power-On den Bond-Button fest und es werden dem Host alle Join-Speaker im Radius von 3 Metern automatisch zugefügt.

BOND-TASTE

Wenn mal etwas schiefläuft: Welche Reset-Möglichkeiten gibt es?

Factory Reset der Box: Factory Reset/Grüne Liste löschen: TeamUp-Button beim Einschalten der Soundboks gedrückt halten, bis es blinkt. Das bedeutet, die Green List ist gelöscht und es gibt einen Factory Reset.

SKAA/TeamUp und Reset des Funkmodus: Soundboks einschalten, TeamUp-Taste sechsmal hintereinander drücken. Das ist eine Option, wenn sich der Lautsprecher nicht mit einer anderen Soundboks verbindet.  

Akku-Reset (falls die Soundboks nicht startet): Einschaltknopf auf dem Akku drücken, 5 Sekunden warten bis die LEDs erloschen sind, noch mal 5 bis 10 Sekunden lang drücken, bis wieder eine LED aufleuchtet.

Bild: Factory Reset der Soundboks

Welche Zielgruppe spricht die Soundboks Mix an?

Im Grunde wohl jeden Party- und Teamsport-Aktivisten, der eine laute Box zum Feiern sucht, die man problemlos überall hinstellen oder aufbauen kann. Dies umfasst auch Festival-Campsites, Rooftop- und Gartenpartys, Schwimmen am Strand und Mucke an der Skipiste, auf dem Sportplatz, bei der After-Work-Party im Büro und was sonst noch so anstehen könnte.  

Und natürlich kann man die Mix beim Wandern auch prima im Wagen hinter sich herziehen oder mit dem richtigen Zubehör auf dem Rücken beim Maigang transportieren. Ich bin schon gespannt, wie oft man das Teil im Sommer an den Baggerseen und Sport-Courts oder bei Pop-Up-Partys und Park-Events sehen wird. Und mal Hand aufs Herz: Mit zwei Soundboks Mix-Geräten und erst recht mit einer zusätzlichen Soundboks Gen 4 kann man schon ganz viel Alarm machen, drinnen wie draußen. Allerdings ist auch der Preis nicht ohne.

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Finger weg von meiner Box!

Ein nützliches Feature ist die Diebstahlsicherung via Pin-Code und die Bediensperre, mit der sich die Box vor unerlaubtem „Zugriff“ und gegen Langfinger schützt. Die Box könnt ihr dazu auch in eurem User Account registrieren.

Aber könnte man auch mit der Soundboks verreisen? In die meisten Kofferräume passt das Teil natürlich problemlos, wenn ihr sie mit zum Feiern nehmen wollt. Doch hier noch eine weitere interessante Info des Herstellers für alle, die ihre Soundboks auch im Flieger transportieren möchten: Sie dürfte als 10-kg-Gepäckstück durchgehen und das Watt-Stunden-Rating des Geräts darf laut Soundboks die 100 Wh nicht überschreiten (und die Soundboks-Batterie hat 97,8 Wh). 

Außerdem muss das Batterie-Design gemäß einem “UN38.3”-Teststandard getestet worden sein, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass der Akku mit ins Handgepäck darf, zumindest was die Richtlinien der er International Air Transport Association (IATA) angeht. Vor dem Reiseantritt empfiehlt Soundboks jedoch, sich im Einzelfall bei den jeweilig beteiligten Fluggesellschaften zu erkundigen.

Soundboks Mix – mögliche Alternativen

Letzter Punkt auf der Tagesordnung: Welche Alternativen zur Soundboks Mix bietet der Markt? Hier kommen u. a. JBL und Teufel auf den Plan. Aber auch Marshall bietet neuerdings eine mobile Party-Box im Amp-Look und mit integrierter Lightshow. Und dann wären da noch etliche Trollyboxen und Speaker mit Mikrofon- und Instrumenteneingängen zu nennen, die je nach persönlichem Gusto und Anwendungszweck eine Option wären, beispielsweise von Alto Pro und the Box oder auch LD Systems. Wir haben dazu einen besonderen Testmarathon für euch, der diesen Geräten auf den Zahn fühlt. 

Für potenzielle Käufer ist sicher auch der Vergleich zum Spitzenmodell der Flotte interessant, den wir in der nachstehenden Tabelle aufgeführt haben. Fehlt eigentlich nur noch eine Mini-Ausgabe für die Sporttasche. 

Soundboks MixSooundboks 4
max. Lautstärke121 dB126 dB
Tieftöner1 x 10″2 x 10″
Hochtöner1 x 1.2″1 x 1″
Frequenzbereich40 Hz – 20 kHz40 Hz – 20 kHz
Akkulaufzeit (max. Lautstärke)8 hrs6 hrs
Akkulaufzeit (mittl. Lautstärke)40 hrs40 hrs
Eingänge
1 x 3.5 mm stereo
2 x XLR / ¼″ Kombo, 1 x 3.5 mm Ein-/Ausgang
Herausnehmbarer Akku
Gewicht9.7 kg16.1 kg
Abmessungen48 x 34 x 27 cm (H B T)66 x 43 x 32 cm (H B T)
Preis 699,- Euro999,- Euro

Was mir fehlt

Diesen Absatz kann ich kurz halten: speicherbare User-Presets für den EQ und Infos zur konkreten Restlaufzeit statt Maximallaufzeit sowie einen XLR-Klinke-Input mit Regelmöglichkeit am Gerät. Kommen wir zum Fazit.

Fazit zum Soundboks Mix Test

Soundboks Mix überzeugt im Test mit robustem Design, praktischem Handling, guten Klangeigenschaften, äußerst respektabler Lautstärke und solider Akkuleistung. Ob Rock, Pop, Rap, Bassmusic oder Techno & House, ob Party, Teamsport oder Chillen. Ob unterwegs, Indoor oder auf dem Stativ montiert. Hier gibts ordentlich Pegel und transparenten Sound – auf Wunsch mit mehr Punch, damit der Groove richtig rollt.

Der Wechselakku ermöglicht je nach Lautstärke und gewähltem Preset eine Laufzeit von 8 bis 40 Stunden und bietet eine USB-C-Buchse zum Laden von mobilen Endgeräten. Noch dazu ist der Bluetooth-Speaker, der über einen Miniklinkeneingang verfügt, aber leider keine XLR/Klinke-Combobuchse an Bord hat, spritzwassergeschützt dank IP65 und aufgrund der Kugelecken ziemlich stoßresistent.

Auch das Handling mit der App überzeugt weitgehend. Mittels Presets oder anpassbarem EQ quetscht ihr je nach Musikstil und Einsatzort fette Bässe aus dem Speaker oder nehmt sie zugunsten von Mitten und Höhen etwas zurück, sperrt das Gerät gegen Diebe und unbefugten Zugriff. Zusatzfeatures wie SKAA-Bonding und TeamUp-Mode bringen bis zu fünf Boxen in Einklang. Und wenngleich die Box mit 699,- Euro nicht zu den preiswerteren Vertretern ihres Genres zählt, so ist sie doch 300,- Euro günstiger als das große Geschwistermodell Soundboks 4.

Die kompakte Soundboks Mix ist eine sehr gute Option u.a. für Party und Festival, den Sportplatz, den Maigang oder die Lagerfeuerunde am See, zudem eine gelungene Bereicherung für die Soundboks-Flotte und bekommt von mir 4,5 Sterne und eine Kaufempfehlung.

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Soundboks Mix
Soundboks Mix Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

SOUNDBOKS Mix Spezifikation

  • Tragbares batteriebetriebenes Outdoor-Lautsprechersystem
  • deutlich kompakter und ca. 40% leichter als Soundboks 4 bei gleicher Leistung
  • Leistung: 2x 72 W
  • intelligente Class-D-Verstärker
  • Lautsprecherbestückung: 1x 10″-Tieftöner, 1x 1,2″-Kalottenhochtöner
  • Maximalpegel: 121 dB
  • Frequenzbereich: 40 – 20.000 Hz
  • Bluetooth Class 1 (4.2)
  • TeamUP kabelloses Daisy-Chaining (SKAA) für kabellose Verbindung von bis zu 5 Soundboks-Lautsprechern
  • Stereo-Eingang: 3,5 mm Miniklinke
  • Bedienelemente: Lautstärke, Host/Join-Modus, Ein/Aus
  • Soundboks Batteryboks 4 Akku (12,8 V / 7,8 Ah Lithium-Eisenphosphat, LiFePO4) mit 5-stufiger LED-Ladeanzeige (im Lieferumfang enthalten)
  • Ladezeit:3,5 Stunden / 2 Stunden mit optionalem Power Charger
  • Betriebsdauer: bis zu 40 Stunden bei mittlerer Lautstärke, 8 Stunden bei voller Lautstärke
  • stoß- und wetterfest (Schutzklasse IP65)
  • langlebiges Gehäuse aus ABS und Polycarbonat mit Silikon-Eckschutzkugeln
  • integrierter ergonomischer Tragegriff sowie Schlaufengriff zur Befestigung von Zubehör (Tragegurt nicht enthalten)
  • Kostenlose App im App Store oder Google Play Store für erweiterten EQ, Steuerung, Einstellungen und Firmware-Updates verfügbar
  • integrierte 35 mm Stativaufnahme
  • Abmessungen (H x B x T): 48 x 34 x 28 cm
  • Gewicht: 9,7 kg

Soundboks – Website des Herstellers

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