Mit der Gibson Mick Ronson 1968 Les Paul Custom widmet sich der Custom Shop des Traditionsherstellers aus Nashville einem legendären Instrument. Mit seiner ’68er Les Paul Custom hat Mick Ronson zweifellos Musikgeschichte geschrieben und den Glam-Rock mitgeprägt. Es handelt sich um jenes Instrument, das er im Studio und live während seiner Zusammenarbeit mit David Bowie gespielt hat. In diese Phase fallen unter anderem The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars und The Man Who Sold the World. Beim Original handelt es sich um eine Les Paul Custom „Black Beauty“, deren schwarze Deckenlackierung entfernt wurde. Den Sound, aber auch die besondere Magie dieses Instruments will Gibson nun in einer limitierten Replik eingefangen haben.

Wie nahe kann man einer legendären Les Paul Custom von 1968 kommen?
Der Brite Mick Ronson war Multiinstrumentalist und Produzent in Personalunion. Mit seinen Kompositionen und Arrangements hat er den Glam-Rock wesentlich mitgeprägt. Neben David Bowie arbeitete er mit Künstlern wie Roger McGuinn, John Mellencamp und Ian Hunter von Mott the Hoople. Als Live- und Studiomusiker war er beispielsweise bei Bob Dylan, Roger Daltrey, Van Morrison und Lou Reed zu hören. Dazu hat Ronson gleich fünf Soloalben vorzuweisen, darunter das erfolgreiche Slaughter on 10th Avenue.
Das Objekt der Begierde war Ronsons favorisierte Les Paul „Black Beauty“ von 1968, die er immer wieder im Studio und auf der Bühne einsetzte. Dabei entfernte Ronson kurzerhand aus optischen Gründen die schwarze Lackierung der Decke. Genau dieses Instrument wurde nun im Custom Shop von Gibson in limitierter Auflage nachgebaut und mit einem aufwendigen Aging aus dem Murphy Lab versehen.

Der Korpus der Gibson Mick Ronson 1968 Les Paul Custom besteht aus Mahagoni mit Ahorndecke. Der eingeleimte Hals besteht ebenfalls aus Mahagoni und weist laut Hersteller das exakte Medium-C-Profil des Originals von 1968 auf. Er ist mit einem Griffbrett aus Ebenholz versehen und trägt 22 Medium-Jumbo-Bünde sowie Block-Inlays aus Perlmutt. Klar ist, dass auch die klassische Split-Diamond-Kopfplatte sowie die charakteristischen Bindings von Korpus und Griffbrett nicht fehlen.
Die vergoldete Hardware in Form von ABR-1-Steg, Stopbar und Grover-Mechaniken wurde intensiv gealtert. Insbesondere wurde die gesamte Nitrolackierung des Instruments einer umfassenden Alterung unterzogen, die zumindest auf den Fotos wirklich an ein nahezu 60 Jahre altes Instrument erinnert. Genauer gesagt: Dieses Aging soll exakt die Spielspuren und Besonderheiten des Originals von Ronson aufweisen. Zumindest optisch ist Gibson hier ganz nah dran …

Elektronik in alter Manier
Bei der Elektronik setzt der Gibson Custom Shop auf zwei ungewachste ’68 Custom Humbucker mit Magneten aus Alnico 2. Diese werden ohne Kappen verbaut und haben ebenfalls einen Alterungsprozess durchlaufen. In Kombination mit der Konstruktion und der Handverdrahtung mit 3-Wege-Toggle-Schalter, den obligatorischen individuellen Lautstärke- und Tonreglern (CTS 500k) sowie Black-Beauty-Kondensatoren soll der definierte und markante Klang von Mick Ronson exakt getroffen werden. Und natürlich hat es sich der Hersteller nicht nehmen lassen, auch die vier nicht einheitlichen Poti-Kappen des Originals zu berücksichtigen.

Preis und Verfügbarkeit der Gibson Mick Ronson 1968 Les Paul Custom
Die Gibson Mick Ronson 1968 Les Paul Custom wird in einer limitierten Auflage von einhundert Exemplaren im Gibson Custom Shop von Hand gebaut. Entsprechend rar ist das Rechtshänderinstrument, das im Musikhaus Thomann ab sofort zu einem Preis von 9.999 Euro angeboten wird. Im Kaufpreis enthalten sind ein spezieller Signature-Koffer, ein Gurt und ein Echtheitszertifikat.
Weitere Informationen unter: https://www.gibson.com/de-eu/products/gibson-custom-mick-ronson-1968-les-paul-custom-collectors-edition-ebony-antique-natural























