Mit der Gibson Mark Morton Les Paul Modern Quilt erhält der Gitarrist von Lamb of God und Solokünstler Mark Morton ein Signature-Instrument, das in limitierter Auflage gefertigt wird. Dank einer transparent-schwarz lackierten AAA-Decke aus Wölkchenahorn ist die Gitarre ein echter Hingucker. Man muss kein Metal-Fan sein, um dieses Instrument zu mögen. Auch klanglich scheinen Morton und Gibson keinesfalls in Richtung eines festgelegten Genres zu marschieren, wenngleich Rock todsicher auf dem Menü steht.

Les Paul in geschmackvoller Optik
Die Zusammenarbeit von Mark Morton und Gibson hat eine klassische Les Paul hervorgebracht, die optisch mit Attributen aufwartet, die man eher von PRS kennt. Konstruktiv erhält man den obligatorischen Mahagonikorpus des Gitarrenklassikers, allerdings mit Kammerungen zur Gewichtsreduzierung. Auch die typische Ahorndecke fehlt nicht. Hier hat Gibson auf äußerst dekoratives, selektiertes Wölkchenahorn zurückgegriffen, das mit einer Nitrolackierung in Translucent Ebony Burst Satin versehen ist. Ein echtes Schmuckstück mit mattschwarzer Rückseite.
Am Halsübergang ist der Korpus rückseitig ergonomisch abgeflacht und soll so eine bessere Erreichbarkeit der hohen Lagen ermöglichen. Das Griffbrett mit Compound-Radius besteht aus Ebenholz. Es ist mit 22 Medium-Jumbobünden sowie Trapezoid-Inlays aus Perlmutt bestückt. Die Mensur beträgt Gibson-typische 24,75“. Eine weitere Besonderheit ist die Signature-Abdeckung des Halsstabes an der Kopfplatte.

Hardware und Elektronik
Die chromfarbene Hardware setzt einen überzeugenden Kontrast zur dunklen Optik. Geboten werden ein Nashville Tune-O-Matic Steg mit Stop-Tail, beide aus Aluminium. Hinzu kommen Grover-Rotomatic-Klemmmechaniken, die für eine sichere Stimmung sorgen sollen.
Mit ebenfalls chromfarbenen Pickup-Abdeckungen versehen sind die beiden Mark-Morton-Signature-Humbucker in Steg- und Halsposition aus dem Gibson Pickup Shop. Dabei hat sich der Künstler für eine PAF-Variante mit kräftigerem Ausgang am Steg entschieden, die die nötige Mischung aus Druck, Biss und Artikulation liefern soll, welche unabdingbar für den Sound von Lamb of God ist, der bei Morton übrigens mithilfe des Mesa Engineering Badlander aus den Boxen schallt. Der Halstonabnehmer nähert sich weiter dem PAF an, arbeitet ebenfalls mit Keramikmagnet und soll explizit aufgeräumt klingen.
Die handverdrahtete Schaltung wird wie üblich über einen 3-Wege-Toggle-Schalter sowie individuelle Lautstärke- und Tonregler gesteuert, die mit Orange-Drop-Kondensatoren bestückt wurden.

Was kostet die Gibson Mark Morton Les Paul Modern Quilt?
Das Signature-Modell von Mark Morton stammt aus den USA und ist ab sofort im Musikhaus Thomann verfügbar. Das reine Rechtshändermodell wird in einer limitierten Auflage von weltweit 350 Exemplaren gefertigt. Der Preis beträgt 2.999 Euro inklusive Gibson-Modern-Hartschalenkoffer, Signature-Stringjoy-Saiten und Zubehör. Ein optisches Highlight, für das sich Interessenten nicht zu lange Bedenkzeit gönnen sollten.
Weitere Informationen unter: https://www.gibson.com/de-eu/products/gibson-mark-morton-les-paul-modern-quilt-translucent-ebony-burst-satin
























Matthias Uibel sagt:
#1 - 04.02.2026 um 22:00 Uhr
Diese viel zu schweren alten Holzklötze gehen mir so am Arsch vorbei. Geht bitte mal mit der Zeit Gibson