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Saitenschneider: Der Paula-Check: Gibson vs. Epiphone

Eine Les Paul ist eine DER Gitarren-Ikonen. Klar das nach dem Strat-Vergleich, diesmal das Traditionsmodell von Gibson aufgebockt werden soll. Ähnlich wie beim großen Konkurrenten Fender gibt es hier neben dem Original auch offizielle Nachbauten der Firma Epiphone.  

Thomas von Cyan Guitars stellt die entscheidende Frage: Lohnt sich der Griff zum Nachbau oder sollte lieber das Original genommen werden? Bei beiden Modellen verrät er euch natürlich auch wieder, was an Nachstellarbeiten notwendig wird, wenn man die Gitarren aus dem Karton nimmt.  

Die Kandidaten

Fotostrecke: 2 Bilder Die Epiphone Les Paul Standard Plus Pro HB für ca. 450 €
Fotostrecke

Für den Test hat Thomas zwei Paula-Modelle aus dem Jahr 2014 ausgewählt:

Auf der einen Seite ein Gibson Original aus der Einsteiger-Serie für rund 700 €. Die Gitarre hat ein mattes Finish und einen für die Paulas eher ungewöhnlichen Ahorn-Hals. Weitere Infos zur Gibson LPJ 2014 FB gibt es hier.  

Auf der anderen Seite eine etwas günstigere Epiphone für 450 €. Die kommt mit einer für diesen Preisbereich schon eher ungewöhnlichen AAA Ahorn Decke über einem Mahagoni-Korpus. Hier findet Ihr weitere Infos zur Epiphone Les Paul Standard Plus Pro HB.

Der Test

Wieder kommen beide Gitarren direkt aus dem Lager des Musikhaus Thomann. Also haben die beiden Paulas Thomas genau so erreicht, wie sie auch einen normalen Kunden erreicht hätten. Wie bei dem letzten Test, dem Stratocaster-Vergleich, ist die Frage natürlich: Hört, fühlt und sieht man den Preisunterschied zwischen Original und Nachbau? Die Antwort erfahrt Ihr im Video!

Hier geht es zum Video Setup-Special von Thomas: Nützliche Tipps für eine besser spielbare Gitarre.

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von thomas.harm

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Profilbild von Klaus

Klaus sagt:

#1 - 20.08.2014 um 17:43 Uhr

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Da hab ich ja Glück gehabt, dass meine LPJ wohl im Laden schon eingestellt war.
Ansonsten sind die Soundunterschiede für mich schon beachtlich. Und das liegt meines Erachtens nicht an den PUs. Das Holz von der Gibson schiebt einfach mächtig. Dazu kommt der Ahornhals, der mir sehr gefällt, weil er die Höhen einfach etwas bissiger bringt. Da mulmt nix, was nicht soll.Ich jedenfalls würde jederzeit wieder eine LPJ kaufen. Auch wenn ich mich lange gewehrt habe, für den Namen Gibson soviel extra zu zahlen, hat mich am Ende der bessere Sound doch überzeugt. Und der Preis der LPJ liegt gerade noch so an meiner Schmerzgrenze...

Profilbild von Kloogshaiza

Kloogshaiza sagt:

#2 - 20.08.2014 um 17:48 Uhr

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Gibson, mit "G" wie "Gustav", nicht "Dschibson"!Tut aber dem Vergleich keinen Abbruch, gutes Video. Danke!

Profilbild von Jay

Jay sagt:

#3 - 22.08.2014 um 04:16 Uhr

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Ich hatte bisher schon mehrere Epiphones und auch Gibsons, kann mir also ein Urteil erlauben. Meinem Vorredner muss ich recht geben:
Die Sache steht und fällt mit dem Holz. Da liegt Gibson einfach ganz weit vorne.
Es gibt auf dem Weltmarkt durch Naturschutzabkommen gar nicht mehr genug verwendbares Mahagoni, als dass es für alle Epis UND Gibsons reichen würde.
Außerdem würde sich der Preis der Epiphone beträchtlich erhöhen, wenn hier besseres Holz verwendet werden würde.
Die äußerliche Verarbeitung und der Look stimmt bei den Epiphones - deshalb verkaufen sie sich.
Meine schlimmste Erfahrung war eine Epi SG G-400, Baujahr 2009, deren gesamte Außenhülle aus einem Furnier bestand, welches um einen grauen, undefinierbaren Holkzkern gezimmert war.
Das war wirklich übel. Der Korpus hat nicht resoniert, sondern die Schwingung geschluckt.
Bei den günstigen Gibsons ist es anders:
Hier kann man optisch sehen, woran gespart wurde, ansonsten sind es aber top Gitarren für relativ wenig Geld und allemal den Epis vorzuziehen.

Profilbild von Dorni

Dorni sagt:

#4 - 10.10.2014 um 17:32 Uhr

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Habe mehrere Gibsons und noch mehr Epiphones. Darunter auch die LPJ 2014. Ich liebe deren rustikalen Charme und der Sound rangiert weit über dem einer Epiphone. Das kommt leider im Video nicht so rüber. Allein die Dynamik die eine Gibson an den Tag legt kann eine Epi nicht ansatzweise liefern. Trotzdem mag ich meine Epi-Les Pauls ebenfalls. Der Vorschlag mit anderen PU in der Epi macht durchaus Sinn, ich habe bei meinen Ausnahmslos andere PU eingebaut. Bringt die Gitarren nach vorne, aber macht noch lange keine Gibson daraus. PS: Schaut Euch mal das Video der LPJ 2014 auf Session an, dann hört Ihr was ich mit der Dynamik meine.

Profilbild von Andy

Andy sagt:

#5 - 10.04.2019 um 08:26 Uhr

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Ich bin gerade über diesen Beitrag gestolpert und kann zu den Kommentaren nur mit dem Kopf schütteln.
Das Gibson Logo in Zusammenhang mit der Tatsache, viel Geld für dieses Instrument hingelegt zu haben, hat bei vielen offenbar einen direkten Einfluss auf das subjektiv erlebte Soundergebnis.
Ich könnte hier seitenweise Abhandlungen zum Thema Gibson und deren Qualität schreiben, habe aber weder die Zeit noch die Lust dazu. Ich spiele seit nunmehr 46 Jahren Gitarre, besitze aktuell um die 60 Gitarren aufwärts (davon auch ca. 20 Gitarren aus dem Hause Gibson) und habe bestimmt schon an die 1.000 Gitarren in der Hand gehabt, gespielt und getestet und dabei gelernt, jedes Instrument unabhängig vom Herstellernamen zu beurteilen.
Über die immer wiederkehrende Mär von den ausgewählten, besonders edlen und damit traumhaft klingenden Hölzern aus dem Hause Gibson kann ich nur schmunzeln. Auch hier wird nur mit Wasser gekocht, dieses aber lediglich hochpreisig verkauft und mit dem entsprechenden Marketing hohe Qualität suggeriert. Das funktioniert ja auch sehr erfolgreich bei anderen Labeln.

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