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Native Instruments Traktor Pro Test

Vor wenigen Jahren war das taktgenaue Synchronisieren (Beatmatching) eine essentielle Fähigkeit, über die ein DJ verfügen musste. Heute erledigt dies oftmals eine Software, sei es, um im vinylgesteuerten Softwarebetrieb die BPM-Zahl und Wellenform zu analysieren oder im CD- oder MIDI-Mode die Taktrate der Tracks auf Knopfdruck automatisch anzugleichen und die Beats übereinander zu legen. Traktor, Torq, Serato, Deckadance, BPM-Studio und Virtual DJ sind wohl die bekanntesten Vertreter im kommerziellen Bereich. Von timecodegesteuerten Hybridlösungen bis hin zu reinen Softwarelösungen bieten die Produktvarianten alles, was dem DJ mehr Zeit für Kreativität im Mix bereitstellt. Traktor Pro, die DJ-Software der Berliner Firma Native Instruments, schickt sich an, genau dies umzusetzen.

Traktor_Pro_Packshot

Mit Traktor Pro können DJs Musikdateien in verschiedenen Formaten auf bis zu vier Decks zeitgleich abspielen und mixen. Momentan unterstützt Traktor die Formate MP3, AAC, WAV, AIFF, WMA, FLAC und OGG. Neben Abspielstandards und einer BPM-Anzeige bietet Traktor Pro zahlreiche Funktionen zur Beat- und Soundmanipulation. Mit automatisierten Beatmatch- und  Loop-Funktionen sowie zahlreichen neuen Effekten lädt das Programm zum Experimentieren ein. Das runderneuerte, kontrastreichere Interface und die Integration von Coverart und Crate Flicks sollen zudem für verbesserte Clubtauglichkeit sorgen. Native Instruments wendet sich mit Traktor Pro somit an Profis und Semiprofis, ohne dabei das Programm optisch zu überladen und damit die Ein- und Umsteiger mit einer Funktionsvielfalt zu erschlagen. Seit der Erstauslieferung im Jahr 2000 liegt die Software nun in der vierten Fassung vor. Also, auf zu einer neuen Dimension des DJ-Mixings mit Traktor Pro?

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